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Talitha Kumi - Eine Schule in Not!

Beit Jala, Palästina

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Talitha Kumi - Eine Schule in Not!

Beit Jala, Palästina

Die Coronakrise stellt das evangelische Schulzentrum Talitha Kumi bei Bethlehem auf eine finanzielle Belastungsprobe: Bitte helfen Sie mit, die deutsche Schule in Palästina durch diese schwere Zeit zu führen.

Florian Brell von Berliner Missionswerk (BMW) | 
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Über das Projekt

Das evangelische Schulzentrum Talitha Kumi in Beit Jala bei Bethlehem bietet palästinensischen Mädchen und Jungen in einem konfliktgeladenen Umfeld einen sicheren Ort, an dem sie sich zu selbstbewussten Persönlichkeiten entwickeln können. Mädchen und Jungen, Angehörige unterschiedlicher Religionen und Konfessionen lernen in Talitha Kumi einen toleranten Umgang auf Augenhöhe. Darüber hinaus ist Talitha Kumi ein Ort, an dem sich sogar VertreterInnen beider Seiten des Nahostkonflikts treffen und kennenlernen können. 

Doch dort wo sich sonst fröhliche Schülerinnen und Schüler, Lehrerkräfte und Schulangestellte tummeln, ist es still und menschenleer. Die Corona-Pandemie hat auch das Heilige Land fest im Griff. Bereits Anfang März verhängte die palästinensische Autonomiebehörde präventiv umfassende Einschränkungen: Schulen bleiben bis auf weiteres geschlossen, das öffentliche Leben steht weitestgehend still, auch die sonst so zahlreichen Touristen müssen fernbleiben.
 
Krisenbewältigung ist für Talitha Kumi mit seiner fast 170-jährigen Geschichte beinahe Normalzustand. Der Nahostkonflikt ist ständiger Begleiter im Schulalltag. Doch in vergangenen Krisen konnte Talitha Kumi den Schulbetrieb trotz Einschränkungen aufrecht erhalten und den Schülerinnen und Schülern ein Stück Normalität bieten. 

Der Unterrichtsausfall wird weitestgehend durch E-Learning-Angebote kompensiert. Doch Talitha Kumi bedeutet für seine Schulfamilie weit mehr als nur Lernen und Zensuren.
 
Vorerst gilt der behördlich ausgerufene Notstand für 30 Tage. Doch auch wenn der Schulbetrieb zeitnah wieder aufgenommen werden kann, ist die Krise für die Schule noch nicht ausgestanden. 

Aufgrund des Notstandes bricht vielen Familien die Einkommensquelle weg. Ein soziales Netz wie in Deutschland gibt es in den palästinensischen Gebieten nicht. Wer wegen des Notstandes nicht arbeiten kann, hat auch kein Einkommen. Einige Eltern mussten bereits um Aufschub und Nachlass der Schulgebühren bitten. Und: Das Gästehaus ist geschlossen und kann keine Einnahmen erwirtschaften. Laufende Kosten und Gehälter fallen in der Schule jedoch trotz der Schließung an. Talitha Kumi steht vor großen finanziellen Herausforderungen. 

Wenn die Krise in Deutschland durchgestanden ist, werden wir alle langsam zur Normalität zurückkehren können. Bereits jetzt verspricht die Bundesregierung Maßnahmen, um die deutsche Wirtschaft wieder auf ihre Füße zu stellen. Talitha Kumi kann jedoch nicht auf staatliche Unterstützung seitens der palästinensischen Regierung hoffen. Die Schule wird zu einem großen Teil aus Spendengeldern finanziert, auf die sie nun mehr angewiesen ist denn je.

Bitte helfen Sie mit, Talitha Kumi durch diese schwere Zeit zu führen.
Zuletzt aktualisiert am 14. Mai 2020