Deutschlands größte Spendenplattform
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Ausfallgagen und Spielplanförderung für die Gruppen am Theater Moller Haus

Ein Projekt von Freie Szene Darmstadt e.V. // Theater Moller Haus
in Darmstadt, Deutschland

Die Corona-Krise trifft die freien Theater hart. Neben zahlreichen Ausfällen kommt hinzu, dass durch Abstandsgebote die Zuschauerkapazität um zwei Drittel reduziert wurde. Mit Ihrer Spende helfen Sie feie Kunst und Kultur zu erhalten.

B. Lehn
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Über das Projekt

Die Corona-Krise und die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie betreffen aktuell weltweit unzählige Menschen. Wirtschaftlich besonder schwer betroffen sind aktuell die vielen Selbstständigen und Freiberufler, die durch die Krise ihrer Erwerbstätigkeit nicht mehr nachkommen können und ohne nennenswerte Rücklagen unmittelbar in existentielle Nöte geraten, in unserem Fall heißt das die Künstlerinnen und Künstler, die Theaterpädagog*innen, Kulturvermittler*innen, Freelancer und Kreativen.

Seit Beginn der Pandemie mußten unzählige Vorstellungen, Projekte, Festivals abgesagt oder verschoben werden. 

Diese Einnahmeausfälle treffen die freien Theatergruppen und Solokünstler hart, verstärkt wird die Problematik dadurch, dass viele freie Theaterschaffende, um ihre ohnehin schon meist prekären Arbeitsbedingungen zu entschärfen, nebenberuflich als Dozent*innen, Lehrbeauftragte, AG-Leiter*innen und Referent*innen arbeiten, kulturelle Bildungsprojekte umsetzen,  an Schulen und Kitas arbeiten... Alles Einnahmequellen, die von der aktuellen Situation gleichfalls betroffen sind. Komplette Monatseinkommen brachen schlagartig weg. Und das Ende der Krise ist nicht absehbar.

Auch wenn der Spielbetrieb bereits seit geraumer Zeit wieder aufgenommen wurde, sind wir durch die Reduzierung der Sitzplätze, durch Abstandsgebote und Hygienevorgaben weit von einem normalen Spielbetrieb entfernt.

Nicht zuletzt durch Ihre Spendenbereitschaft war es uns 2021 möglich den Künstler*innen Ausfallgagen zu zahlen um die unmittelbare Not abzufedern und - was vielleicht noch wichtiger ist - eine Spielplanförderung auf den Weg zu bringen. Ein fixer Sockelbetrag, der ein wenig die Verluste durch die "Corona-Bestuhlung" auszugleichen vermochte und eine Fortführung des Spielbetriebs ermöglicht hat. Diese -zu großen Teilen Spenden basierte- Spielplanförderung ist, unter den aktuellen Bedingungen eine unverzichtbare Hilfe, da die Theatergruppen an unserem Haus aktuell statt 120 Karten bei einem ausverkauften Haus nur noch ca 40 Plätze besetzen können...

Unsere Spendensammlung hat sich von einem Sprint zu akuten Nothilfe zu einem Langstreckenlauf gewandelt und so bitte wir Sie nach wie vor um Ihre Unterstützung, um schnell und unbürokratisch Hilfe zu leisten, und den Schauspieler*innen, Kleinkünstl*erinnen, Figurenspilerinnen und Clowns das zu ermöglichen, was sie besonders gut können, nämlich für ihr Publikum zu spielen.