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Heraus aus der Gewalt

Tina D.
Tina D. schrieb am 10.06.2026

Maria ist eine Kämpferin. Doch ihr Weg ist hart.

Die junge Frau hat mit ihrem Mann 4 Kinder zwischen 11 und 3 Jahren. Wegen massiver Partnerschaftsgewalt des Mannes gegen Maria kam die Familie zu uns in die Beratungsstelle Familien mit Gewalterfahrung. Es war nicht das erste Mal, dass der Mann gewalttätig auffiel, aber das erste Mal, dass Maria die Polizei rief. Sie hatte deutlich Angst um ihr Leben in dieser Situation. Er wurde 6 Monate der Wohnung verwiesen. Einige Kinder bekamen die Gewalttat mit und sind eingeschüchtert. Gleichzeitig lieben sie ihren Vater und baten ihre Mutter, den Vater wieder in die Wohnung zu lassen. Dies ist nun nach Ablauf der 6 Monate geschehen. Die Situation ist schwierig.

Marias Mann sei egozentrisch und brause schnell aggressiv auf. Zudem sei er Analphabet. Er arbeite etwas, aber das Einkommen reiche nicht aus. Außerdem behalte er das meiste Geld für sich. Sie sei abhängig von ihm.

Der Weg mit unserer Hilfe

Beide nehmen nun Hilfe an. Maria versucht in der begleitenden Psychotherapie stärker zu werden gegenüber ihrem Mann, und eigene Bedürfnisse besser zu spüren und zu benennen. In dem Zusammenhang bemerkte sie, dass es ihr guttut, auch räumlichen Abstand zu ihm nehmen zu können. Sie schläft nachts auf dem Sofa und nicht neben ihrem Mann im Bett.
Sie stellt sich etwas stärker auf. Sie möchte für sich und ihre Kinder als starke Mutter da sein.
Das Wichtigste: Sie will ihre Kinder und sich vor weiteren Übergriffen ihres Mannes schützen. Aber Trennung sei noch keine Option. In unserer Beratung zeigt sie sich gestärkt: Bei einer erneuten Gewaltandrohung oder -tat will sie die Polizei holen. Sie bemerkte, wie es sie schmerzt zu sehen, dass die Kinder so wenig haben – sowohl Kleidung wie Spielsachen. Und sie bemerkte, wie es ihr guttut, bei Stress ein eigenes Bett zu haben. Unabhängig über eine bestimmte Summe Geld zu verfügen, helfe ihr, sich abzugrenzen. Sie wolle jetzt ein eigenes Konto einrichten. 

Sie beschrieb vier Dinge, die sie sich für ihre Kinder und sich wünscht

  • Es fehlen zzt. insbesondere Sportkleidung für die Schule, 
  • neue Straßenschuhe für alle wären sehr hilfreich. 
  • Es wäre toll, wenn sowohl die Kleinste wie die anderen etwas mehr an Spielsachen für Innen und Außen hätten. Dann könnten sie sich besser beschäftigen. 
  • Das Sofa, auf dem sie schlafe, sei alt, damals schon gebraucht angeschafft, die Polsterung kaputt und der Stoff an einigen Stellen zerrissen. Sie schlafe darauf schlecht. Es wäre eine tolle Unterstützung, auf einem besseren und neuen Schlafsofa schlafen zu können.  

Kannst du dir vorstellen, Maria zu helfen?

  • Sportkleidung und Sportschuhe für 3 Kinder:     je 80,00        =   240,00 
  • Schuhe für alle 4 Kinder   je 60,00                                             =   240,00 
  • Spielzeug für Innen und Außen, gesamt                                    =   150,00 
  • Schlafsofa einfach neu  -  oder gebraucht                                 =   400,00 
 
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