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Spenden für die Betroffenen der Brandanschläge in Döbeln

Döbeln, Deutschland

Spenden für die Betroffenen der Brandanschläge in Döbeln

Döbeln, Deutschland

Am 21. Februar, nur zwei Tage nach dem rassistischen Terror in Hanau, verübten Unbekannte einen Brandanschlag auf eine Shishabar und ein Dönerlokal in Döbeln. Die Schäden für die Betreiber massiv. Daher rufen wir dringend zu Spenden auf.

Andrea H. von RAA Sachsen e.V. | 
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Über das Projekt

Am 21. Februar, nur zwei Tage nach dem rassistischen Terror in Hanau, verübten Unbekannte einen Brandanschlag in Döbeln. Feuer wurden in einem Schuppenanbau direkt an einer Shishabar und im Keller des Nachbarhauses, in dem sich ein Dönerlokal befindet, gelegt. Für den Betreiber der Shisha-Bar sprechen die Umstände klar für einen rassistischen Hintergrund. Dass die Feuer in zwei benachbarten Häuser gelegt wurden, in denen sich eine Shishabar und ein Dönerlokal befinden, legt diese Vermutung nahe.

Am 21. Februar, nur zwei Tage nach dem rassistischen Terror in Hanau, verübten Unbekannte einen Brandanschlag in Döbeln. Feuer wurden in einem Schuppenanbau direkt an einer Shisha-Bar und im Keller des Nachbarhauses, in dem sich ein Dönerlokal befindet, gelegt. Das Landeskriminalamt ermittelt wegen Brandstiftung.

Für den Betreiber der Shisha-Bar, Herrn K. sprechen die Umstände klar für einen rassistischen Hintergrund. Dass die Feuer in zwei benachbarten Häuser gelegt wurden, in denen sich eine Shishabar und ein Dönerlokal befinden, legt diese Vermutung nahe. Er habe Freunde mit Migrationserfahrung, die ebenfalls Geschäftsinhaber sind. Auch sie sind nach den Ereignissen in Hanau und den Bränden in Döbeln in großer Sorge, wöllten am liebsten ihre Läden schließen und weg, so Herr K. 

Der Betreiber des betroffenen Dönerlokals, Herr Ö., zeigte sich verzweifelt über die Tat. Über eine Woche musste er sein Geschäft schließen. Das im Keller gelegte Feuer führte zur Verrußung des gesamten Innenraumes, Verpackungsmaterial und Lebensmittel mussten komplett entsorgt und neu gekauft werden. Das ganze Haus, so auch das Lokal hatte fast eine Woche weder Wasser noch Heizung, da die betreffenden Rohre im Keller beschädigt wurden. Es ist das zweite Mal, dass Herr Ö. Opfer einer Brandstiftung wurde. Bereits Anfang der 2000er wurde im Keller seines damaligen Wohnhauses Feuer gelegt.

Die nun betroffenen Häuser waren nicht nur Ladenlokale, sondern auch Mehrfamilienhäuser. Nur durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden, denn auch eine Gasleitung befand sich in einem der betroffenen Räume. Herr Ö. sagte selbst dazu: „Zum Glück ist keiner umgekommen. Ich verstehe nicht, wer so etwas macht. Ich hatte nie irgendwelche Probleme mit den Menschen hier“.

Döbelns Bürgermeister lässt bisher jegliche Anteilnahme oder Unterstützungsangebote für seine ortsansässigen Gewerbetreibenden vermissen. Das macht den Betroffenen schwer zu schaffen. Denn sie sind Teil dieser Stadt.

Auch wenn die Ermittlungen nun andauern, das Tatmotiv nicht zweifelsfrei feststeht und bisher noch keine Täter gefasst wurden, so entfaltet diese Brandstiftung doch Wirkung auf die Betroffenen. Der entstandene Schaden ist enorm und Verunsicherung angesichts der Möglichkeit eines rassistisch motivierten Brandanschlags ist groß. Denn wieder wurden migrantische Räume angegriffen. Wieder wurde der Tod von Hausbewohner*innen in Kauf genommen.

Gerade jetzt braucht es Solidarität - ganz konkrete Unterstützung. Jeder Betrag hilft!
Zuletzt aktualisiert am 18. März 2020