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Deine Unterstützung für das Tribunal zum Menschenrecht auf Gesundheit

Berlin, Deutschland

Deine Unterstützung für das Tribunal zum Menschenrecht auf Gesundheit

Berlin, Deutschland

Vom 23.-25. Oktober 2020 wird in Berlin ein Tribunal zum Menschenrecht auf Gesundheit von Geflüchteten und Migrant*innen stattfinden. Wir sammeln Spenden für die Finanzierung von Simultan- und Konsekutivdolmetscher*innen während der Anhörung.

Xanthe H. von IPPNW Deutschland | 
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Über das Projekt

Das Klima gegenüber Geflüchteten verschlechtert sich zunehmend: Die Verschärfungen der Asylgesetzgebung und die Abschottung Europas setzen sich fort.  Während sich die Friedensnobelpreisträgerin EU mit Standards wie der Einhaltung von Menschenrechten rühmt, sterben regelmäßig Tausende von Menschen an ihren Grenzen. Kranke, traumatisierte und schwangere Personen werden immer rigoroser abgeschoben. Viele Schutzsuchende erfahren wegen strenger Asylgesetze oder auch durch rassistisches Verhalten u.a. von Gesundheitspersonal nicht die Behandlung, die ihnen zusteht. Diese mit dem Menschenrecht auf Gesundheit unvereinbare Praxis setzt geflohene Menschen unzumutbaren Gefahren aus.

Vom 23.-25. Oktober 2020 wird im Refugio Berlin ein Tribunal zum Menschenrecht auf Gesundheit von Geflüchteten und Migrant*innen stattfinden. In folgenden Bereichen klagen wir als vorbereitendes Bündnis Menschrechtsverletzungen an*:

1.    Zugang zur Gesundheitsversorgung  
2.    Auswirkungen der Lebensverhältnisse in Massenunterkünften auf die psychische und physische Gesundheit   
3.    Aufenthaltsstatus, Abschiebung und Gesundheit  
4.    Kriminalisierung von Solidarität
5.    Deutschlands Verantwortung in der EU-Abschottungspolitik 

* Rassismus, gender- und altersspezifische Aspekte von Flucht/Migration sowie Trauma und Gesundheit ziehen sich als Querschnittsthemen durch die Anklage.

Die Spenden fließen in die Finanzierung des Tribunals ein, insbesondere für den Einsatz von simultan und konsekutiven Dolmetscher*innen während der öffentlichen Anhörung. Dolmetscher*innen ermöglichen hierbei Zeug*innen, ihren Anklagepunkt in ihrer Muttersprache vortragen zu können. Zudem wird der Prozess durch die Übersetzung in mehreren Sprachen einem breiteren Publikum zugänglich.

Die folgenden Bündnisorganisationen sind mit dabei:
Women in Exile e.V., Yaar e.V., Respect, International Women Space, Ärzte der Welt, borderline-europe – Menschenrechte ohne Grenzen e.V., Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF), Deutsche Aidshilfe, InEUmanity, IPPNW e.V., Medibüro Berlin, Medico International, Flüchtlingsrat Brandenburg, vdää
Zuletzt aktualisiert am 22. April 2020