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Finanziert Monolog mit meinem "asozialen" Großvater - Ein Häftling in Buchenwald

Berlin , Deutschland

Finanziert Monolog mit meinem "asozialen" Großvater - Ein Häftling in Buchenwald

Berlin , Deutschland

In der NS-Diktatur wurden Menschen als „Asoziale“ verfolgt und ermordet. Bis heute erfahren sie weder angemessenes Gedenken noch Gerechtigkeit. Dieses Theaterstück will das ändern. Hilf’ mit, den vergessenen Opfer Stimme und Gesicht zu geben!

Harald Hahn von Globale Medienwerkstatt e.V. | 
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Über das Projekt

Das Theaterstück handelt von der vergessenen Opfergruppe der sogenannten Asozialen während der NS-Zeit. Als asozial galten den Nationalsozialisten diejenigen, die durch ihre Lebensführung vermeintlich dem „Volkskörper“ schadeten. Gemeint waren damit meist: Menschen aus der „Unterschicht“. Arme, Obdachlose, Suchtkranke - wer nicht ins System passte, wurde aussortiert.
 
Weil diese Bevölkerungsgruppen auch im Nachkriegsdeutschland an den Rand der Gesellschaft gedrängt wurden und werden, ist die Schuld an ihnen bis heute praktisch nicht aufgearbeitet. Persönliche Zeugnisse gibt es von ihnen kaum, und das Erinnern an sie kann herausfordernd sein: dem saufenden Onkel gedenken, der mitunter gewalttätig wurde? Der obdachlosen Großtante, die sich prostituierte? Nur zögerlich beginnt unsere Gesellschaft, sich mit den unbequemen Opfern auseinanderzusetzen.
 
Auch der Theatermacher und Pädagoge Harald Hahn wusste lange wenig über die Geschichte seiner Familie.  Sein Großvater war als sogenannter „Asozialer“ im KZ Buchenwald. In Form eines Erzähltheaters will er sich nun dieser Geschichte annähern - und dabei aufzeigen, wie in der Familien mit Schuld und Scham umgegangen wurde,, wie Klasse und Herkunft unsere Gesellschaft heute noch strukturieren und was das mit dem Wert eines Lebens macht. Nach dem Stück findet immer ein Publikumsgespräch statt. 

Das Stück soll begleitet werden durch theaterpädagogische Workshops und so einen Teil zur gesellschaftlichen Debatte über Klassismus und Erinnerungskultur beitragen. Es wird vom Menschenrechtsaktivist Peter Steudtner dokumentiert.

Der Menschenrechtsaktivist, Fotograf und Filmemacher Peter Steudtner hat zu diesem Projekt diesen kurzen Projektfilm gedreht.
http://www.vimeo.com/388807455/4d05481d6d

Helfen Sie mit dieses Projekt zu realisieren! Danke!
http://www.asozialer-grossvater.de
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Zuletzt aktualisiert am 26. März 2020