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#Food-post: primärpräventiv gegen Ess-Störungen

Berlin, Deutschland

- Gegengewicht zu Fitness-und Ernährungs-Influencern mit kommerziellem Hintergrund - primärpräventiv gegen orthorektisches Verhalten, was häufig in Anorexie, Bulimie oder Binge Eating mündet

M. Hartmann von Beratungszentrum bei Ess-Störungen Dick & Dünn e.V
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Als Beratungszentrum bei Ess-Störungen Dick & Dünn e.V. sind wir schon seit über 30 Jahren in der Prävention von Essstörungen tätig. Wir betrachten einige Inhalte im Netz mit Sorge:
- eine Flut von Ernährungstipps, seltsamen Diäten und Ernährungsphilosophien ergießen sich ungeprüft ins Netz und sind für Kinder und Jugendliche frei zugänglich
- seltsame bis gefährliche Essenpläne und Abnehm-Challenges auf Youtube, Instagram etc.
- selbsternannte Ernährungsexperten ohne jedwede Qualifikation
- Erfahrungsberichte von Diäthaltenden oder (ehemals) Essgestörten, die teure Online-Seminare zur Selbstheilung bei Essstörungen verkaufen.
- Kanäle mit Sport-bulimischen Inhalten, die gesundheitlich bedenkliche Trainingspläne posten und Nahrungsergänzungen und teuere Protein-Nahrung an eine vornehmlich jugendliche Zielgruppe verkaufen.
- Influencer, die wie "normale Menschen von nebenan" ihre Erfahrungen über Produkte mitteilen, wo erst auf dem zweiten Blick klar wird, dass sie zu Werbetreibenden der Diätmittelindustrie geworden sind. 

Wir möchten Kinder und Jugendliche davor schützen und befähigen, eher sich selbst und ihren eigenen Bedürfnissen zu trauen und ihnen zu folgen, als selbsternannten Ernährungs- oder Fitness-Gurus.