Blockiert Aktion gegen den Kinderhandel in Ghana

Ein Hilfsprojekt von „foundation4kids gGmbH“ (G. Holnburger) in Volta, Ghana

100 % finanziert

G. Holnburger (verantwortlich)

G. Holnburger
Kinderhandel und gefährliche Kinderarbeit sind die schlimmsten Formen von Verbrechen an Kindern und stellen eine schwerwiegende Menschenrechtsverletzung dar. Kinder schon ab 3 bis zu 17 Jahren werden ihren Eltern abgehandelt und gezwungen, am Voltasee unter gefährlichen und inhumanen
Bedingungen zu arbeiten.
Der Bezirk Kpando gehört zu den Zielgebieten des Kinderhandels. Hauptsächlich in Fischerdörfern
wie z.B. Kpando-Torkor zu finden, werden die Kinder unter Arbeitslagern vergleichbaren Bedingungen gehalten, ohne schulische Ausbildung und unter Missachtung einfachster Bedürfnisse.
Ihre Arbeitskraft wird ausgebeutet, sie erhalten keinerlei Lohn oder Zuwendungen und verlieren vor allem ihre Freiheit – das ist Sklaverei.

Kinder, die gefährliche Arbeiten leisten!
Untersuchungen vor Ort in Kpando Torkor ergaben, dass die Fischer bevorzugt die Kinder tauchen lassen in der Annahme, Kinder könnten länger als Erwachsene unter Wasser den Atem anhalten.
Die Fischer bevorzugen kleine Kinder, weil diese billige Arbeitskräfte sind. Sie behaupten auch, aufgrund der geringen Körpergröße und –masse könnten diese tief in den See tauchen und an Baumstümpfen und anderen Hindernissen im Wasser festhängende Fischernetze lösen. Fischer gaben zu, ihre eigenen Kinder, die mittlerweile zur Schule gehen, nicht mehr dafür einzusetzen. Nachdem ihre eigenen Kinder jetzt
eine Schule besuchen, beuten sie andere Kinder aus, die von anderen Ortschaften hergebracht wurden.
Verkaufte Kinder müssen teilweise bis zu 14 Stunden täglich an sieben Tagen pro Woche arbeiten und werden geschlagen. Gelegentlich ertrinken Kinder, wenn sie in den Netzen hängenbleiben oder von großen Fischen in den Netzen ins Wasser gezogen werden. Andere Kinder ertrinken beim
Tauchvorgang, weil sie nicht gut dafür ausgebildet sind, und merkwürdigerweise gilt es als gutes Omen für einen Rekordfang, wenn ein Kind ertrinkt.
Es gibt Fälle von Kindern, die im Wasser enthauptet oder mit scharfen Instrumenten durchbohrt werden, und das im Wasser vergossene Blut gilt als Opfergabe an die Götter und Bitte um reichen Fischfang. (Die wahren Gründe für geringere Fangmengen sind Überfischung des Sees und Anwendung ungeeigneter Techniken.)

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Ort: Volta, Ghana

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Informationen zum Projekt:

Fragen an G. Holnburger (verantwortlich):

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