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Umzug des HSV-Ehrenmals zum Gedenken an die Gefallenen der Weltkriege

Norderstedt, Deutschland

Umzug des HSV-Ehrenmals zum Gedenken an die Gefallenen der Weltkriege

Norderstedt, Deutschland

Das HSV-Ehrenmal für Gefallene des Ersten und Zweiten Weltkrieges wurde am 1. Juni 1921 offiziell eingeweiht. Nach dem Umzug des Gedenksteins vom Rothenbaum nach Norderstedt, soll das Ehrenmal nun einen Platz auf dem HSV-Friedhof in Altona finden.

Tarek Abdalla von Hamburger Sport-Verein e.V. | 
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Über das Projekt

Das HSV-Ehrenmal für Gefallene des Ersten und Zweiten Weltkrieges wurde im Jahr 1921, genauer am 1. Juni 1921, gemeinsam mit einem Großteil der Angehörigen offiziell am Rothenbaum in Hamburg eingeweiht. Es dient als Andenken an 121 gefallene HSV-Mitglieder im Ersten und 170 gefallene HSV-Mitglieder im Zweiten Weltkrieg. Gebaut wurde der circa fünf Meter hohe Gedenkstein von dem Architekten William Zwinscher, Kostenpunkt waren damals rund 20.000 Mark. Bei der feierlichen Eröffnungszeremonie bezeichnete der damalige HSV-Präsident, Henry Barrelet, das Ehrenmal als: „[…] Stein, der von den Taten unserer lieben Toten redet und ihre Namen und das Gedächtnis an sie unserer [...] Jugend erhalten soll.“ 

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das HSV-Ehrenmal, das zunächst aus der Säule bestand, auf der die Namen der Gefallenen des Ersten Weltkrieges verewigt sind, in den 50er- bis 60er-Jahren um drei Gesteinstafeln am Fuße der Säule erweitert. Auf diesen stehen die 170 Namen der Vereinsmitglieder, die zwischen 1939 und 1945 ihr Leben verloren.  

Mit dem Umzug des Hamburger SV vom Rothenbaum nach Norderstedt in den 80er-Jahren wurde auch das Ehrenmal umgestellt. Auf der Paul Hauenschild Sportanlage fand der Gedenkstein einen neuen, würdevollen Platz. Nur durch den Erhalt des Denkmals ist heutzutage bekannt, wie das Logo des FC Falke, eines der drei Gründervereine des Hamburger Sport-Verein e.V., aussah. 

Nun muss das HSV-Ehrenmal erneut umziehen. Von seinem aktuellen Standort auf der Paul Hauenschild Sportanlage in Norderstedt soll der Gedenkstein einen Platz auf dem HSV-Friedhof in Hamburg-Altona, in unmittelbarer Nähe des Volksparkstadions, bekommen. Dazu muss das Bauwerk zunächst, inklusive des unter der Erde liegenden Sockels, abgebaut und anschließend komplett restauriert werden, da bereits beim ersten Umzug Teile des Ehrenmals beschädigt wurden und die Fassade eingerissen ist. Insgesamt kostet der Umzug samt Restaurierung und Erneuerung der Betonsäule rund 30.000 €. Um dieses Projekt in Ehren und Gedenken an die Gefallenen der beiden Weltkriege umzusetzen, benötigen wir eure Hilfe und eure Unterstützung. 

Zuletzt aktualisiert am 18. März 2020

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