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Wasserversorgungsprojekt Guhchea Junior and Secundary School

Guhchea, Eritrea

Wasserversorgungsprojekt Guhchea Junior and Secundary School

Guhchea, Eritrea

Die einzig erreichbare Trinkwasserquelle liegt ungefähr 2,5km von der Schule entfernt und ist ein handgegrabener Brunnen, der keine saubere Trinkwassergewinnung gewährleistet. Aus diesem Grund wollen wir eine Wasserversorgungsanlage bauen.

Ukbe Ghebremariam von Guhchea eritreischer Verein e.V. | 
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Über das Projekt

Die vorhandene Wasserquelle der Schulgemeinschaft ist ein handgegrabener Brunnen, welcher an einem saisonalen Flussbett liegt. Dieser Brunnen ist ca. 2 – 2,5 km entfernt von der Schule. Die Quelle wird auch von umliegenden Haushalten und zur Wasserversorgung für Tiere genutzt. 

Ein akutes Problem besteht im Hinblick auf die Sauberkeit der Wasserquelle. Der Hauptgrund hierfür ist, dass jeder das Wasser aus dem Brunnen unter Zuhilfenahme von Eimern und Seilen zieht und die Sauberkeit dieser Utensilien vernachlässigt wird. Einige nutzen verrostete Eimer, andere nutzen Seile, die sonst beispielsweise zum Festbinden von Eseln verwendet werden. Die Bewohner des Dorfes haben den Verdacht, dass sich daher Parasiten in der Wasserquelle entwickelt haben, weswegen viele von ihnen an übertragbaren Krankheiten wie Giardiasis leiden. 

Da die Schule keine eigene Wasserquelle hat, teilt sie sich eine mit den umliegenden Dörfern. Dieses Wasser eignet sich nicht als Trinkwasser, sodass die Schulgemeinschaft für durch Wasser übertragene Krankheiten anfällig ist. Darüber hinaus sind die Kinder täglich 4 bis 5 km unterwegs, um Wasser zu holen. Erschwerend kommt hinzu, dass der offene Brunnen eine Gefahr für sie darstellt. 

Folglich soll dieses Projekt dem Bau und der Instandhaltung einer Wasserpumpe nahe der Schule dienen, um den Mangel an Versorgung mit sauberem Wasser zu beseitigen. 

Projektziel ist es, den vorliegenden Mangel an Trinkwasser an der Guhchea Junior und Secondary School zu lindern. Die Versorgung mit sauberem Wasser soll sichergestellt und die Zeit des Wasserholens sowie die hiermit verbundenen Risiken reduziert werden. Infolgedessen kann der Fokus auf den Unterricht gelegt werden.

Ca. 1 km von der Schule entfernt befindet sich ein Flussbett, an dessen Ufern eine mit einer Handpumpe ausgestattete Bohrung vorzufinden ist, die derzeit nicht in Betrieb ist. Diese Bohrung kann als ideale Wasserquelle für die Schule dienen. Darüber hinaus könnte sie in Zukunft auch für andere Einrichtungen, wie zum Beispiel für eine Erste-Hilfe-Station mit einer Apotheke oder für die nahe gelegene Grundschule mit einer geschätzten Anzahl von 600 Schülern dienlich sein.

Bei der Gestaltung der Wasserversorgungsanlage ist die Bestimmung des Wasserbedarfs grundsätzlich zu berücksichtigen. Die Schulgemeinschaft zählt derzeit etwa 1.300 Menschen, von denen etwa 50% Frauen ausmachen. Der tägliche Wasserbedarf der Schule wird anhand des vorhandenen Bedarfs sowie unter Berücksichtigung der Pläne für die Zukunft - einer mittelfristig höher möglichen Kapazität der Schule - eingeschätzt. Die Zahl der Schüler stieg bisweilen, darüber hinaus ist zu erwarten, dass der Bedarf an Wasser in den kommenden 10 Jahren jährlich um 5% steigen wird. Folglich wird der Wasserbedarf in 5 Jahren bei 40m³/Tag liegen. Daher sind die folgenden Planungen der Wasserversorgung so entworfen, dass sie dem wachsenden Bedarf der kommenden 10 Jahre gerecht werden. 

Zuletzt aktualisiert am 18. März 2020