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Umsetzung UN-BRK "Gehörlosenkultur fördern" im Sinne von parität. Inklusion

Berlin, Deutschland

Umsetzung UN-BRK "Gehörlosenkultur fördern" im Sinne von parität. Inklusion

Berlin, Deutschland

Bundesweite, partizipative Veranstaltungsreihe zur Vernetzung aller Beteiligten, mit dem Ziel der Erarbeitung einer Strategie, die UN-BRK in die Praxis umzusetzen, insbes. Art. 30 Abs. 4 zur Förderung der Gehörlosenkultur im Sinne parität. Inklusion

Mark Zaurov von IGJAD e.V. (Verein für taube Juden) | 
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Über das Projekt

Selbstbestimmung beginnt mit der Zuschreibung eigener Zugehörigkeiten.Da die spezifische Geschichte tauber Juden in Deutschland weder an Schulen, Gedenkstätten noch an Jüdischen Museen zu finden ist, leben sie versteckt, unter Gehörlosen & erdulden den dort herrschenden Antisemitismus, oder isoliert unter diskriminierenden & zunehmend zum Antisemitismus tendierenden Hörenden. Antisemitische taube Nationalsozialisten werden seit jeher für Opfer gehalten. Taube Juden gelten nur als „Behinderte“, nicht als doppelte, sprachlich-kulturelle Minderheit. Fragmentiert kann Selbstbestimmung nicht gedeihen.Unter Berufung auf die UN-BRK, Art.30, Abs.4 könnten konkrete Maßnahmen zur Förderung der Selbstbestimmung tauber Juden geschaffen werden,aber es mangelt an gesetzlichen Verordnungen zu dessen Umsetzung. Durch die geplanten Veranstaltungen sollen in Zusammenarbeit mit jur. Experten & Politikern im Sinne der paritätischen Inklusion gesetzliche Veränderungen zu dessen Umsetzung angebahnt werden.
Gerade taube Menschen mit einer zusätzlichen Minderheitenzugehörigkeit fallen bei der Berücksichtigung ihrer Belange zwischen die Stühle, denn diese sind nicht lediglich motiviert von einer körperlichen Versehrtheit, sondern rühren von kulturell-sprachlicher Andersheit. Wir als taube Juden und doppelte Minderheit stoßen auf Unverständnis und Vorurteile von vielerlei Seiten, auch seitens unserer eigenen Gemeinschaften. Art.30, Abs.4 der UN-BRK würde für unsere Belange eine zentrale Rolle spielen, insofern er rechtliche Relevanz in der BRD hätte. Unser Vorhaben, die Bedeutung dieses Passus zu konkretisieren u. Handlungsrichtlinien zu schaffen, käme der Selbstbestimmung nicht nur der tauben Juden, sondern aller tauben Menschen zu Gute unter Berücksichtigung der Diversität innerhalb dieser Gruppe. Dadurch stärken wir uns und gleichzeitig die Diversität der Gesellschaft gegen Audismus und Antisemitismus, stehen als Ansprechpartner und Netzwerk für Individuen und Institutionen zur Verfügung. Da für das Projekt ab Mai 2020 ein Eigenmittelanteil seitens dem Verein vorzustrecken ist, bitten wir dafür um Spenden, um diesen abdecken zu können.
Zuletzt aktualisiert am 18. März 2020