alas- Bolivianer als Freiwillige in Deutschland

Ein Hilfsprojekt von „Bolivien-Netz e.V.“ (Tobias H.) in Freiburg, Deutschland

60 % finanziert

Tobias H. (verantwortlich)

Tobias H.
Das alas-Programm (alas = ambos lados – gegenseitig) des Bolivien-Netz e.V. bietet jungen Bolivianern die Möglichkeit, einen einjährigen sozialen Freiwilligendienst in Deutschland zu absolvieren.

Da es jungen Bolivianern meist weniger an Motivation, Mut und Neugier für einen sozialen Einsatz als vielmehr an den erforderlichen finanziellen Mitteln und Organisationsstrukturen fehlt, schafft "alas" die infrastrukturelle und finanzielle Basis.

Die Erfahrung zeigt, dass der Austausch, der persönliche Einsatz und vor allem das Lernen aus einem freiwilligen, sozialen Engagement in einer fremden Kultur wichtig und gut für die Entwicklung junger Menschen sind. Deswegen soll bolivianischen Jugendlichen durch einen Freiwilligendienst in Deutschland die Möglichkeit gegeben werden, so viel zu erleben und zu empfangen wie es deutsche Freiwillige im Ausland tun können. Im Bezug auf diese „Gegenseitigkeit“, die wir durch das Projekt fördern möchten, haben wir es „alas - ambos lados“, was auf Deutsch in etwa „gegenseitig“ bedeutet, genannt.

Unsere bolivianischen Freiwilligen werden von einer Partnerorganisation in Bolivien ausgewählt. Sie besuchen dort einen Vorbereitungsseminar – in dem sie Deutschland, seine Kultur und Leute lernen zu kennen - und nehmen an einem Deutsch-Kurs teil.

Nach einem Monat Eingewöhnungszeit in Deutschland, während der die Freiwilligen in Gastfamilien oder im Caritas-Wohnheim untergebracht sind und auch an einem weiteren Deutsch-Sprachkurs teilnehmen, treten sie ihren Dienst in einer sozialen Einrichtung des Diözesancaritasverbands Freiburg in Freiburg und Karlsruhe an. Während den ersten drei Wochen haben die Freiwilligen einen für sie zuständigen Tutor als Ansprechpartner, der vom Bolivien-Netz e.V. gestellt wird. Zwischen- und Nachbereitungsseminare in Deutschland werden vom Bolivien-Netz e.V. in Kooperation mit weiteren Vereinen, die ähnliche Programme für Freiwillige anderer südamerikanischer Länder organisieren, veranstaltet.

Das ganze Projekt wird von ehrenamtlichen Mitarbeiter (die meisten davon Studenten) geleitet: es entstehen deshalb kaum administrative Kosten. Nichtdestotrotz lasten dis Kosten der Flüge, des Taschengelds, des Mittagsessens bei der Caritas, des Visums und der Compañeros ständig das Projekt. Wir würden uns deswegen sehr freuen, wenn Sie dazu beitragen könnten, das Projekt am laufen zu erhalten!

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Ort: Freiburg, Deutschland

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Informationen zum Projekt:

Fragen an Tobias H. (verantwortlich):

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