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United4Rescue - Gemeinsam retten! Unterstützung für zivile Seenotrettung

Berlin, Deutschland

United4Rescue - Gemeinsam retten! Unterstützung für zivile Seenotrettung

Berlin, Deutschland

United4Rescue verbindet Menschen und Organisationen, leistet Aufklärungsarbeit in der unübersichtlichen Informationslage und sammelt Spenden, um die zivile Seenotretterszene zu unterstützen.

Vera Kannegießer von Trägerverein Gemeinsam Retten e.V. | 
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Über das Projekt

MAN LÄSST KEINE MENSCHEN ERTRINKEN. PUNKT.

Am Anfang stand ein klares Bekenntnis auf dem Evangelischen Kirchentag im Sommer 2019, nun schicken wir ein Rettungsschiff ins Mittelmeer:

#WirschickeneinSchiff

Die  Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat das Bündnis „United4Rescue – Gemeinsam Retten“ ins Leben gerufen – als Zeichen der Menschlichkeit aus der Mitte der Gesellschaft. Wir wollen mit einer starken gesellschaftlichen Allianz sichtbar machen, dass es in unseren Land eine Mehrheit für Humanität und Menschenrechte gibt. Und mit diesem Bündnis die Spenden zu sammeln, um die zivile Seenotretterszene zu unterstützen.
Ob Sportverein, Unternehmen, Kirchengemeinde, Schule, Kultureinrichtung oder ehrenamtliche Initiative – jede Organisation kann als Bündnispartner mitmachen! 
Wir wollen eine starke gesellschaftliche Allianz, die deutlich macht: Das Recht auf Leben ist nicht verhandelbar und Seenotrettung humanitäre Pflicht.

WARUM WIR JETZT EIN BÜNDNIS BRAUCHEN 
Alle staatlichen Seenotrettungsprogramme im Mittelmeer sind heute  eingestellt. Selbst die wenigen zivilen Rettungsorganisationen werden kriminalisiert – nachdem sie anfangs für ihren ehrenamtlichen Einsatz national und international gefeiert wurden. 

Wir wollen dieser Entwicklung nicht tatenlos zusehen.

WAS WIR TUN
United4Rescue verbindet Menschen und Organisationen, leistet  Aufklärungsarbeit in der unübersichtlichen Informationslage und sammelt Spenden, um die gesamte zivile Seenotrettung zu unterstützen.
Wir leiten die Spenden an Rettungsorganisationen weiter, die akut Unterstützung benötigen.

DAFÜR STEHEN WIR
Uns eint die Überzeugung, dass eine menschenrechtsbasierte Migrations- und Flüchtlingspolitik möglich ist. Wir erwarten von den europäischen Regierungen überzeugende Lösungen:

  • Pflicht zur Seenotrettung 
    • Die Pflicht zur Seenotrettung ist Völkerrecht und das Recht auf Leben nicht verhandelbar. Die EU und ihre Mitgliedsstaaten müssen dies auf dem Mittelmeer gewährleisten. 
  • Keine Kriminalisierung 
    • Die zivile Seenotrettung darf nicht länger kriminalisiert oder behindert werden. 
  • Faire Asylverfahren 
    • Bootsflüchtlinge müssen an einen sicheren Ort gebracht werden, wo sie Zugang zu einem fairen Asylverfahren haben. Dazu haben sich die europäischen Staaten verpflichtet. Das Non-Refoulement-Gebot ist zwingendes Völkerrecht: Menschen dürfen nicht zurück in Länder gebracht werden, wo ihnen Gefahr droht und sie rechtlos sind. 
  • „Sichere Häfen“ ermöglichen 
    • Städte und Kommunen, die zusätzliche Schutzsuchende aufnehmen möchten, sollten diese Möglichkeit erhalten. 
Zuletzt aktualisiert am 28. April 2020