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Ermögliche Mobilität

Ijaji, Äthiopien

Ermögliche Mobilität

Ijaji, Äthiopien

Für Menschen mit Podokoniose und übergroßen Füßen stellen wir eigene orthopädische Schuhe vor Ort her. Unterstütze mit deinem Beitrag Frauen, die sich den Eigenanteil der Kosten oft nicht leisten können.

Ronny Stelter von Podo e.V. | 
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Über das Projekt

Äthiopien ist bekannt als Land der Läufer, weniger bekannt ist eine Fußkrankheit, die die Mobilität von 1.6 Mio Menschen in Äthiopien stark beeinträchtigt: Podokonniose. Ursächlich ist daß Betroffene jahrezehnte barfuß unterwegs waren und ihre Füße der roten Erde ausgesetzt war. Silikate und andere Mineralien schädigten das Lymphsystem, so daß es zum Lymphödem kommt.

Die Füße schwellen an und es kommt zu wiederkehrenden Entzündungen. Das schränkt das Leben ein, denn andere ‚Transportmittel‘ als die eigenen Füße gibt es nicht. Ein weiterer Faktor ist die Ausgrenzung und der Rückzug von Betroffenen aus der Dorfgemeinschaft, weil ihre Füße unangenehm riechen. Die Auswirkungen der Krankheit werden manchmal mit denen von Lepra verglichen. 

Podokoniose läßt sich leicht behandeln. Wie? Durch Schuhe! Schuhe sind auch der Schlüssel zur Prävention.

Für Menschen mit übergroßen Füßen werden orthopädische Schuhe in der von Podo e.V. geförderten Schuhwerkstatt hergestellt. Es handelt sich um Lederschuhe. Die Produktionskosten sind gering und liegen z.Z. bei unter 10€. Besonders Frauen ist es oft nicht möglich den Eigenbeitrag von 3 € aufzubringen. 

Die 800€ unterstützen Frauen beim Kauf der Schuhe, sodass diese einen geringeren Eigenanteil tragen müssen. Sie reichen für 100 Paar Schuhe.
Zuletzt aktualisiert am 18. März 2020