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Schulbau: Grund- und Mittelschule Khwaja Boghra in Kabul

Kabul, Afghanistan

Schulbau: Grund- und Mittelschule Khwaja Boghra in Kabul

Kabul, Afghanistan

Der Schule „Khwaja Boghra“ fehlte es vor allem an ausreichend Platz und Sanitäranlagen. Seit 2015 führen wir gemeinsam mit unseren lokalen Partnern Maßnahmen zur Schaffung von adäquatem Lernraum und der Weiterbildung der Lehrkräfte durch.

Salim K. von Visions for Children e.V | 
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Über das Projekt

Der Standort unseres Projekts liegt in Khwaja Boghra, einem Viertel, das zu den ärmsten der Stadt Kabul zählt. Das Viertel zeichnet sich unter anderem durch einen hohen Anteil an Kinderarbeit aus. Dies betrifft z.T. auch die Schüler*innen unserer Projektschule: Einige von ihnen müssen vor oder nach dem Unterricht arbeiten, um ihre Familien finanziell zu unterstützen. Die staatliche Grund- und Mittelschule „Khwaja Boghra“ wurde 2009 gebaut. 5759 Schüler*innen (zwischen 6-16 Jahren) sind an der Schule registriert und besuchen den Unterricht in drei Schichten. Bevor wir 2015 an der Schule tätig wurden, verfügte die Schule nur über zwei Schulgebäude mit insgesamt etwa 20 Klassenräumen und nur fünf Latrinen. Aufgrund erhebliche baulicher Mängel an den Gebäuden und fehlenden Klassenräumen mussten die Kinder oft bei unzumutbaren Temperaturen (im Sommer bis zu +40 Grad und im Herbst bei +2 Grad) im Freien unterrichtet werden. 

Maßnahmen - Deine Unterstützung ist gefragt!
In einem ersten Schritt vervollständigten wir den Bau nicht fertig gestellter Klassenräume. 2017 realisierten wir mit unserem lokalen Partner VUSAF den Bau von acht geschlechtergetrennten und barrierefreien Latrinen; die ehemaligen Toilettengebäude wurden abgerissen. Zudem installierten wir Handwaschanlagen mit Zugang zu sauberem Trinkwasser. Außerdem stellten wir 2017 im Zuge einer Nothilfemaßnahme 15 wetterfeste Zelte, um den akuten Raummangel vorübergehend zu entspannen.

Langfristig soll der extreme Klassenraummangel an der Schule behoben und die Unterrichtsqualität gefördert werden. Dafür starteten wir im September 2018 zunächst mit dem Neubau von acht Klassenräumen, der im Sommer 2019 fertiggestellt wurde. Außerdem richteten wir ein Labor ein und führten Schulungen für Lehrer*innen der Naturwissenschaften durch. Im August 2019 starteten wir mit dem Neubau eines weiteren Klassentrakts, der zwölf eingerichtete Klassenräume und vier Lehrerzimmer beinhalten soll. Letztere sollen es den Lehrer*innen ermöglichen den Unterricht in Ruhe vor- und nachzubereiten. Außerdem wurde eins der bereits gebauten Schulräume zum Computerlabor ausgestattet, in dem im Oktober 2019 durch professionelle Trainer*innen angeleitete Informatikkurse für die Schüler*innen der 8. und 9. Klassen starteten. 

Nach einem vorübergehenden Stopp des Baus im Zuge der Corona-Pandemie konnte dieser im Mai 2020 fortgesetzt werden und wird vermutlich bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Auch die Computerkurse konnten nach monatelanger Unterbrechung mit einer Sondergenehmigung im August 2020 weitergeführt werden.

Darüber hinaus haben wir mit finanzieller Unterstützung der Senatskanzlei Hamburg im Sommer 2020 einen Spielplatz bauen können, um den Kindern die nötige Auslastung in den Pausen zu ermöglichen.
 
Auch wenn viele der Maßnahmen vom BMZ bezuschusst werden, haben wir einen hohen Eigenanteil zu tragen. Um die Unterrichtsbedingungen langfristig zu verbessern, benötigen wir weiterhin finanzielle Unterstützung.
Zuletzt aktualisiert am 12. Oktober 2020

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