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Neubau der Brauhardt-Klinik in Durba

Aufgrund der Tatsache, dass unsere Übergangsklinik nur aus einfachen Materialien errichtet worden ist, hatten die Täter leichtes Spiel. Zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung müssen wir so schnell wie möglich den Neubau fortsetzen.

Dr. Dr. Jean-Bertrand MADRAGULE BADI von Kongo Social-Care e. V.Nachricht schreiben



Der Verein Kongo Social-Care e. V. hat seinen Sitzt in Krefeld und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Krefeld unter der Nr.: VR 4620. eingetragen. Wir unterstützen die Projekte in der Demokratischen Republik Kongo.

Mit einer großzügigen Spende haben wir am 05. Mai 2014 die „Übergangsklinik Herbert Brauhardt“ in Durba im Nord-Osten der Demokratischen Republik Kongo eröffnet. Die Gebäude der Übergangsklinik sind aus Holz gebaut. Durch massiven und unaufhaltsamen Termitenbefall kann die Station nur noch eine begrenzte Zeit aufrecht erhalten bleiben. Bewaffnete Räuber haben in der Nacht vom 16. auf den 17. Oktober 2019 die Klinik überfallen. Zwei vermummte Täter bedrohten einen Krankenpfleger und einen Wächter mit einer Kalaschnikow und einer Machete. Mit brachialer Gewalt zerstörten sie die Tür der Apotheke und erbeuteten neben Bargeld auch einen Computer, Medikamente und Dokumente. Anschließend flüchteten die Unbekannten zu Fuß. 

Aufgrund der Tatsache, dass unsere Übergangsklinik nur aus einfachen Materialien errichtet worden ist, hatten die Täter leichtes Spiel. Für den bereits begonnenen Neubau, bestehend aus einer ambulanten Praxis, Apotheke, Labor, Chirurgie und einer stationären Abteilung, wurden bei der Planung besondere die Sicherheitsmaßnahmen überlegt, die allerdings hohe Kosten verursachen. Zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung müssen wir so schnell wie möglich den Neubau der Herbert-Brauhardt-Klinik fortsetzen. Aber uns fehlen dazu leider momentan einfach die nötigen finanziellen Mittel.
Neben dem Neubau der Klinik planen wir des Weiteren den Bau von Toiletten, Duschräumen und Waschbecken für Patientinnen/Patienten und Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter. In Durba gibt es einen großen Markt, auf dem viele Menschen aus der Region zusammentreffen, so auch Bewohner aus der Region des östlichen Kongos, in der das Ebola-Virus ausgebrochen ist. Der Bau dieser sanitären Anlagen soll dazu beitragen, die Ausbreitung des Virus zu verhindern und die Bevölkerung zu schützen sowie die Hygienestandards in der Klinik zu gewährleisten.
Bei den Gesamtkosten ist für den Neubau der Klinik und für die geplanten Sanitäranlagen von einem Betrag von 11.500,00 Euro auszugehen. Durch den Überfall ist noch einmal sehr deutlich geworden, wie nötig die Umsetzungen der baulichen Sicherheitsvorkehrungen sind. Vielleicht können Sie mit einer Spende tatkräftig helfen, dem Bauvorhaben einen ordentlichen Schub zu verleihen, so dass absehbar der Sorge vor weiteren Übergriffen durch den Einbau stabilerer Fenster und Türen entgegengewirkt werden kann.

Mit Ihrer finanziellen Unterstützung und mit vereinten Kräften können wir gemeinsam den Bau der Klinik und den Bau der sanitären Anlagen realisieren. Afrikanisch ausgedrückt: „Man wäscht nicht sein Gesicht mit einem Finger, sondern nur mit fünf Fingern zusammen.“ Und so sollten wir das Bauvorhaben als ein Gemeinschaftswerk unserer Hände (am besten aller zehn Finger) sehen. Ein Werk, an dem ein jeder von uns nach seinen Möglichkeiten mitbaut.