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HOPE hilft HIV-positiven Schwangeren

HOPE Cape Town unterstützt Familien in den Townships Kapstadt in den schwierigsten Situationen. Hilf uns, Kindern eine Zukunft ohne HIV und AIDS zu ermöglichen!

Carmen Tappert von Deutsche AIDS-StiftungNachricht schreiben

Südafrika ist das am stärksten von HIV/AIDS betroffene Land der Welt. 2016 waren 7,1 Millionen von rund 53 Millionen Einwohnern HIV-positiv, davon 240.000 Kinder. Mehr als zwei Millionen Kinder haben einen oder beide Elternteile durch AIDS verloren. 
 
 
In der Provinz Western Cape nimmt sich die Organisation HOPE Cape Town dieser Menschen an: mit kostenloser Betreuung von akut an AIDS erkranken Patienten in 19 Township-Kliniken rund um Kapstadt. In der Uniklinik Tygerberg unterstützt die Deutsche AIDS-Stiftung mit „HOPE for Babies“ zwei HIV-Fachkräfte bei der Beratung von HIV-Schwangeren. 
 
  
HOPE for Babies: Beratung für HIV-positive Schwangere in Kapstadt 
 
Ziel von „HOPE for Babies“ ist es, HIV-positive Schwangere bereits während der Schwangerschaft auf HIV zu testen, zu beraten und zu behandeln. Dazu sind zwei HIV-Fachkräfte in den drei Entbindungsstationen des Tygerberg Hospitals in Kapstadt im Einsatz. Kekeletso Lebeta und Sonia Daniels stellen sicher, dass Schwangere bei ihrem ersten Besuch in der Geburtsklinik ausreichend über HIV und AIDS beraten werden. Dies war in der Vergangenheit nicht der Fall. Die Krankenschwestern und Ärzte haben oft zu wenig Zeit für ein Gespräch. Außerdem haben viele der Frauen großen Respekt vor den weißen Kitteln und trauen sich nicht, ihre Fragen zu stellen. Die Fachkräfte von HOPE signalisieren schon mit ihren roten Blusen, dass sie andere Aufgaben haben. 
  
  
Der Bedarf an Aufklärung ist groß 
 
Viele Frauen sind vor ihrem Besuch in der Klinik noch nicht auf HIV getestet worden. Mit dem routinemäßigen Test, den die HOPE-Beraterinnen anbieten, wird sichergestellt, dass alle Frauen die Möglichkeit bekommen, so früh wie möglich in ihrer Schwangerschaft mit der HIV-Behandlung zu beginnen, damit sie ihre Babys HIV-negativ zur Welt bringen können. Bei einem positiven HIV-Testergebnis begleiten die Fachkräfte von HOPE die Frauen während des Aufenthalts im Krankenhaus und klären auch die Familien der Schwangeren über HIV auf, falls dies gewünscht wird. 
 
Mehr als 50 Prozent der Babys in Südafrika werden von alleinstehenden Frauen geboren. Die Schwangeren kommen in der Regel ohne Begleitung in die Klinik und sind von der fremden Umgebung oft überfordert. Dann sind Kekeletso und Sonia wichtige Gesprächspartnerinnen und Begleiterinnen. Viel Zuspruch brauchen auch die vielen minderjährigen Schwangeren. In Südafrika sind 14 Prozent der Schwangeren noch Teenager. Nach der Entbindung kümmern sich weitere HOPE-Fachkräfte am Wohnort der Mütter um die Mütter und ihre Babys. Sie sorgen – falls notwendig – auch für die ununterbrochene Einnahme der HIV-Medikamente.