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Neue Wege der Abfallbehandlung in Nicaragua

Dulce Nombre de Jesús, Nicaragua

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Neue Wege der Abfallbehandlung in Nicaragua

Dulce Nombre de Jesús, Nicaragua

In den nicaraguanischen Gemeinden Dulce Nombre und San Pedro entsteht eine Insellösung zur Abfallbehandlung: Sammlung, Sortierung und Verwertung sollen direkt vor Ort geschehen, da in der Gegend keine Müllabfuhr existiert.

Ole Breither von Eine Welt Haus e.V. | 
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Über das Projekt

Keine Müllabfuhr. Das heißt Müll auf den Straßen, in den Flüssen, auf den Feldern und brennende Abfallhaufen. Jeden Tag mehr. Die 1800 Einwohner:innen der nicaraguanischen Gemeinden Dulce Nombre und San Pedro haben die ökologischen und gesundheitlichen Probleme der aktuellen Situation schon lange erkannt. Vor vier Jahren begannen erste Müllsammelaktionen und Sensibilisierungsveranstaltungen, doch immer wieder wurde die Frage laut "Wohin mit dem Müll?"
 
Aus dieser Frage entwickelten Doña Violeta und Don Armando von der NGO APRODIM im engen Austausch mit der Bevölkerung ein ganzheitliches Konzept zur Abfallbehandlung. Das Projekt beinhaltet drei wesentliche Komponenten:
  • Es wird eine höhere Umweltsensibilität durch Weiterbildungen an Schulen und öffentlichen Einrichtungen, Öffentlichkeitsarbeit und kreativen Veranstaltungen erreicht.
  • Für ein System adäquater Abfallbehandlung wird das Sammeln des Mülls mit Pferdewägen organisiert und öffentliche Mülleimer werden installiert. In einer neu geschaffenen Anlage wird der Abfall sortiert und nicht verwertbares gesichert deponiert. Recyclebare Materialien werden an zentrale Stellen verkauft und somit dem Rohstoffkreislauf zurückgeführt, während ökologische Abfälle zu Kompost verarbeitet werden.
  • Im Rahmen des Projektes wird eine Frauengruppe initiiert, welche Kunsthandwerk und Alltagsgegenstände aus Müll herstellt und so direkt vor Ort Abfälle recycelt.

Mit Ihrer Unterstützung kann es uns nun gelingen, dieses Projekt Realität werden zu lassen und so eine saubere und gesunde Umwelt in den Gemeinden zu schaffen. Das Projekt wird sich nach der Anschubfinanzierung durch den Verkauf recyclebarer Materialien und geringe Gebühren seitens der Bevölkerung selbst tragen.
Zuletzt aktualisiert am 18. März 2020