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Humanitäre Hilfsaktion für die vergessenen Flüchtlinge in der Türkei

Unterstützung und Versorgung Geflüchteter in der Region Izmir, sowie die schulische und praktische Unterstützung von Frauen und Kindern in einem dafür errichteten Selbstversorgerdorf

L. Krieglstein von STELP - supporter on siteNachricht schreiben

Dem Gefühl der Ohnmacht zum Trotz  

Liebe Menschen, 

das Gefühl müde zu sein, von der westeuropäischen Komfortzone und den Nachrichten um Militäroffensiven, Krisen und kritischen Unruhen kennen wir fast alle. Ich bin Christina, 23, Studentin. Und vor allem bin ich erschöpft zuzuhören, wenn die Diskussion über Geflüchtete im gemütlichen Eigenheim entfacht, ich will nicht mehr passiv sein, sondern aktiv helfen. Ab Mitte Oktober werde ich deshalb für vier Monate mit dem Verein "STELP e.V.“ nach Cesme an die türkische Westküste gehen und als Freiwillige in einem Dorf für besonders schutzbedürftige Frauen und Kinder arbeiten. Stelp kooperiert seit drei Jahren mit dem Verein İmece İnisiyatifi Çeşme, der sich um Bedürftige kümmert. Es geht nicht nur um Medikamenten- und Lebensmittelversorgung, es wird außerdem versucht, ein wenig Alltag und Lebensfreude in die graue Realität Flucht zu bringen. im Dorf dürfen Kinder für ein paar Tage wieder Kinder sein und sich von den wochenlangen Strapazen erholen. Leider können nicht ansatzweise alle Menschen aufgenommen werden. In hunderten inoffiziellen Zeltstädten rund um Cesme warten Geflüchtete darauf, dass sie weiterreisen können. Deshalb werden die Camps regelmäßig von dem Verein aufgesucht, um das größte Leid zu lindern und die Menschen bestmöglich zu versorgen. 
 
Strom und Wasser sind Mangelware, wetterfeste Kleidung und Hygieneartikel ebenfalls. Es ist logisch, dass sich vor allem im Winter Krankheiten schnell ausbreiten. Die Versorgung der Menschen mit Grundnahrungsmitteln, Hygieneartikeln und ähnlichem ist deshalb oberste Priorität. Pro Freiwillige*r wird ein Budget von 3.500€ - 5000€ eingeplant, um all das zu gewährleisten. Klingt viel, ist es aber nicht, wenn man bedenkt, wie viele Hunderte Menschen damit über den Winter kommen können.
 
Es ist klar, dass ich für meine Reisekosten und alles was sonst noch anfällt, selbst aufkomme – die Spenden finanzieren NICHT meine Person, sondern werden sich in der Türkei unteranderem in Schlafsäcken,Kinderschuhen und Brot wiederfinden. Jeder gespendete Euro kommt dort an, wo er am dringendsten gebraucht wird. Ich habe mich im Vorhinein mit STELP e.V. beschäftigt und schätze die klare, effiziente Transparenz des Vereins. Alle Ausgaben werden, unter Vorlage von Belegen, abgerechnet und der Verein erklärt sich als gemeinnützige Organisation vor dem Finanzamt.
 
Auf meinem Blog (QuasiBlog: http://blogs.lopinski.de/chrissi/first/ ) werde ich langfristig und regelmäßig über meine Erfahrungen berichten. Während ich mich im Vorhinein für Unterstützung bedanken möchte, denke ich über Menschenrechte nach. An dieser Stelle möchte ich die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, unterzeichnet von den Mitgliedern der Vereinten Nationen, zitieren.

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Solidarität begegnen.“