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Bitte blecht für den Specht! #Spechtretter pflanzen Bäume!

Schleswig-Holstein, Deutschland

Der Mittelspecht soll sich in unseren Naturwäldern wieder heimisch fühlen.

H. Wiebe von Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
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Der Mittelspecht und sein Naturwald

Das Abholzen uralter Einzelbäume und der Verlust von Naturwäldern sind für den Mittelspecht zwischenzeitlich zu einer wirklichen Gefahr geworden. So bedrohlich, dass er sogar aus Schleswig-Holstein verschwand. Mittlerweile kehrt der Waldbewohner zum Glück zurück und breitet sich von Süden her wieder aus. Er ist allerdings noch nicht überall wieder angekommen, denn hierfür braucht er die richtigen Voraussetzungen.

Was tut die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein?

Intakte Mischwälder – besser noch Urwälder – beides haben wir im Repertoire. Das ist einer unserer Beiträge zum Klimaschutz.

Naturwälder werden in ihrer Entwicklung ganz sich selbst überlassen, möglichst ohne direkten menschlichen Eingriff. Sie sind ein Garten Eden für die Artenvielfalt, denn in wilden Wäldern herrscht ein ganz eigenes Ökosystem. Naturwaldtypische Strukturen, wie Totholz, Baumhöhlen und uralte bizarr gewachsene Baumbestände sind für das Überleben seltener Arten unverzichtbar.

Für einige Arten, wie dem Mittelspecht, sind besonders die Rindenstrukturen von großer Bedeutung. In den sehr groben Rinden verstecken sich Insekten, nach denen er stochert. Zu finden sind solche Borken vor allem an sehr alten Eichen. Daneben bevorzugt der Mittelspecht auch Naturwälder mit sehr altem Buchenbestand.

Nicht zuletzt tragen Naturwälder neben den Mooren einen großen Beitrag zum Klimaschutz bei. Den wie bei den Mooren, speichert ein richtiger Naturwald große Mengen an CO².

Wie kannst Du uns unterstützen?

Eichen, die alten Lieblingsbäume des Mittelspechts, sind in Bedrängnis. Meist werden sie von benachbarten Bäumen in der Länge überholt. Wir halten sie dann in unseren Naturwäldern in Schach und sorgen für Platz und Licht rund um die Spechtbäume.
Zudem vergeht ein ganzes Jahrhundert, bis eine Eiche für den Specht richtig attraktiv ist. Die alten Eichen von morgen, gilt es, heute schon auf Stiftungsland zu pflanzen. Denn im Wirtschaftswald hat diese Zeit niemand.
Eine gute Nahrungsquelle für den Mittelspecht sind brüchige Erlen mit vielen Käfern in den Ritzen der Borke. Wir vernässen Waldsenken wieder, damit solcher Erlenbruch neu entsteht.


Wir freuen uns auf Deine Unterstützung und Empfehlung!

Deine Vielfaltschützerin
Nancy Bittkau von der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein