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TAQICHUYMAMPI - Sichere Räume für Kinder und Familien

Die interdisziplinäre Frauengruppe kämpft für Gewaltfreiheit, Geschlechtergerechtigkeit und sichere Lernorte für Kinder und Familien in El Alto. Sie organisieren Trainings und weitere Aktivitäten und leisten konkrete Unterstützung für Familien.

A. Hammoud von GSE e. V.Nachricht schreiben

TAQICHUYMAMPI - das heißt "mit ganzem Herzen" in Aymara, der Sprache der Erstbewohner*innen in der andinen Region um La Paz/EL Alto in Bolivien. Mit ganzem Herzen arbeiten fünf Frauen unterschiedlicher Berufe in einer informellen Gruppe Hand in Hand dafür, dass Kinder sichere Orte zum Lernen haben, gewaltfrei aufwachsen und sich altersgerecht entwickeln können. Sie leisten Aufbauarbeit, indem sie für bestehende und sich reproduzierende Ungleicheiten zum Beispiel bezüglich des Gender schon in der Grundschule sensibilisieren und in Workshops Lehrer*innen, Eltern und die Kinder selbst dahingehend trainieren, nicht in diese Genderfallen zu tappen. 
Ein großes Thema der Gruppe ist weiterhin die Präventionsarbeit gegen Gewalt, sowohl in der Familie als auch in anderen Kontexten. Besonders die Sicherheit von Mädchen, Jungen und Frauen stehen im Fokus der Aufmerksamkeit. 
Susana Gloria, Denis, Sandra, Gladys und Maria Ysabel sind Sozialarbeiterin, Psychologin, Pädagogin, Journalistin und Juristin. Als interdisziplinäre Gruppe können sie Probleme von unterschiedlichen Seiten betrachten und aus der jeweiligen Perspektive Lösungsansätze einbringen. 
Ohne institutionellen Rückhalt ist das schwer vorstellbar. Deshalb haben sie mit ihrer Initiative an zwei Schulen im peripheren Distrikt 8 der Stadt El Alto angedockt, wo sie Räume und unterstützende Schulleitungen und Lehrkräfte finden.