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Spende für unser neues Zweitzeugen-Ausstellungskonzept #GegendasVergessen

Kennenlernen. Erinnern. Weitergeben: In unserer HEIMATSUCHER-Ausstellung stellen wir Euch die von uns interviewten Holocaust-Zeitzeug*innen vor - so werdet Ihr selbst zu Zweitzeug*innen und seid in der Lage, die Überlebensgeschichten weiterzutragen.

L. Hartmann von HEIMATSUCHER e.V.Nachricht schreiben

Seit 2010 interviewt der Verein HEIMATSUCHER e.V. Zeitzeug*innen des Holocausts und dokumentiert diese Geschichten. In (Schul-)Workshops, Veranstaltungen, Magazinen und unserer Ausstellung erzählen wir die Überlebensgeschichten anstelle der Zeitzeug*innen, als zweite Zeugen - als »Zweitzeug*innen« - weiter, um sie vor dem Vergessen zu bewahren.

Über 120 Ehrenamtliche engagieren sich für das Zweitzeug*innen-Projekt in der deutschen Erinnerungskultur. 16 erarbeiten gerade im »Team Ausstellungen und Veranstaltungen« ein multimediales und interaktives neues Konzept für die Ausstellung. Besucher*innen jeden Alters sollen selbst zu Zweitzeug*innen werden und die Geschichten weitertragen, denn über die Schrecken des Nationalsozialismus zu sprechen heißt auch, aus der Vergangenheit für die Zukunft zu lernen und in der Gegenwart zu handeln.

»Jeder, der heute einem Zeugen zuhört, wird selbst zum Zeugen werden.« 
Elie Wiesel, Holocaust Überlebender  (*1928 †2016)

Wir zeigen unsere Ausstellung in ganz Deutschland. Im Fokus stehen die Porträts der von uns interviewten Zeitzeug*innen. Diese ausdrucksstarken Bilder ermöglichen einen unmittelbar persönlichen Zugang zu der Aufarbeitung des Unfassbaren. Ergänzt werden die Fotografien durch kleine Kommentarbilder. In ihnen spiegelt sich die Antwort auf die Frage an die Zeitzeug*innen wider: »Was hat Dir geholfen, nach dem Überleben weiterzumachen?«. Bei vielen sind das Familienmitglieder, bei manchen zeigt das Bild aber auch die Verarbeitung ihrer Traumata durch Kunst. Chava Wolf malt beispielsweise betont farbenfrohe Bilder, Shoshanna Maze formt Skulpturen und Rolf Abrahamson knüpft in schlaflosen Nächten Teppiche. 

Bisher sprechen die Bilder und ihre gedruckten Interviews weitestgehend für sich selbst, nun wollen wir das aber um ein umfassendes interaktives museumspädagogisches Angebot erweitern, so dass Geschichte noch erfahr- und nachfühlbarer wird.

Im Rahmen unserer Workshops haben (junge) Menschen die Möglichkeit, den Zeitzeug*innen Briefe zu schreiben. Diese Wertschätzung und das Mitgefühl, gerade auch durch Kinder und Jugendliche, ist für die Überlebenden äußerst wichtig und ihre Freude darüber ist wirklich ergreifend. Hier könnt Ihr ein Video einiger unserer “Briefe-Übergaben” ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=svLCNN8BlA8  

Für uns sind die Begegnungen mit den Zeitzeug*innen lebensverändernd. Ihre Stärke, Offenheit und Wärme sind tägliche Inspiration, sich für das Weitertragen ihrer Geschichten und gegen Antisemitismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit zu engagieren. 

Vielen Dank für Deine Unterstützung!