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Mehr Teilhabe für Menschen mit schwerer Demenz

Hilden, Deutschland

Mehr Teilhabe für Menschen mit schwerer Demenz

Hilden, Deutschland

Wir machen uns stark für Menschen, die schwer an Demenz erkrankt sind. Dazu errichten wir ein neues Quartier im Dorotheenviertel Hilden mit einem neuen Ansatz in der Begleitung und Betreuung - für mehr Teilhabe und Inklusion!

Özlem Y. von Graf Recke Stiftung | 
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Über das Projekt

Freude schaffen mit generationenübergreifenden Begegnungen & Angeboten

Allein in Deutschland sind mehr als 1,7 Millionen Menschen an Demenz erkrankt. Das stellt Betroffene, Angehörige und Einrichtungen vor viele Herausforderungen. Die Graf Recke Stiftung macht sich mit ihrem bislang bundesweit einmaligen Leuchtturmprojekt stark für eine würde- und respektvolle Begleitung und Betreuung und geht innovative Wege im Umgang mit Demenz. Um ihren Anspruch umsetzen zu können, benötigt sie finanzielle Unterstützung.

Sie errichtet ein neues Quartier. Das ermöglicht 119 Menschen mit schwerer Demenz ein beschütztes Leben, das ihr Wohlbefinden und ihre Lebensqualität steigert sowie Wohnen in familiären Hausgemeinschaften, Teilhabe und Inklusion in der Gesellschaft fördert.

Leben & Wohnen in Würde und Gemeinschaft

Das Leuchtturmprojekt richtet sich an Menschen, die so schwer an Demenz erkrankt sind, dass sie wegen Eigen- und Fremdgefährdung auf richterliche Anordnung geschützt untergebracht werden müssen. Das muss aber nicht „alt, dement und abgeschoben“ bedeuten und in sozialer Vereinsamung enden, ganz im Gegenteil. Ein würdevolles Leben und Wohnen in Gemeinschaft ist möglich.

Im Fokus der Begleitung und Betreuung liegt der Mensch, nicht die Erkrankung. Verfolgt wird dabei der personenzentrierte Ansatz von Tom Kitwood.
Die Stiftung hat auf Basis ihrer 40-jährigen Expertise in der Gerontopsychiatrie ein Curriculum entwickelt und bildet ihre Mitarbeitenden weiter, um den Bedürfnissen von Menschen mit Demenz gerecht zu werden.

Das neue Quartier entsteht im Dorotheenviertel Hilden, südlich von Düsseldorf, in einer Vier-Hektar-Anlage mit großem Sinnesgarten, das neben modernen und familiären Hausgemeinschaften Begegnungen und soziale Aktivitäten bietet. 

Im Dorotheenboulevard sollen u. a. ein Veranstaltungssaal und eine Kapelle für soziale und freizeitliche Angebote bei bürgerschaftlichem Engagement sowie mit Mitarbeitenden und Angehörigen entstehen: Chorsingen, saisonale Feiern wie Herbst- und Weihnachtsfeste, Kunst- und Bastelangebote, Gottesdienste, Aktionen mit Kindern und Jugendlichen, Ausstellungen und weitere Aktivitäten, die zum Beispiel auch mit Karnevals- und Musikvereinen durchgeführt werden.

Starkmachen für Menschen mit Demenz

Dieser besondere Begegnungsort, der eine Brücke zwischen geschütztem und offenem Bereich bildet und damit Inklusion, Teilhabe und Austausch möglich macht, ist keine Regelleistung und für die Stiftung nur mit Förder- und Spendenmitteln realisierbar. Neben den Kosten für den Ausbau der geplanten Räume im Boulevard fehlen auch Mittel für soziale und freizeitliche Aktivitäten sowie auch z. B. für die altersgerechte Bestuhlung im Veranstaltungssaal. 

Zuletzt aktualisiert am 18. März 2020