Blockiert Aktion Deutschland Hilft: Hungersnot in Ostafrika

Ein Hilfsprojekt von „Aktion Deutschland Hilft - Das Bündnis“ (M. Hodsman) in Mogadischu, Somalia

M. Hodsman (verantwortlich)

M. Hodsman
Die Folgen der schlimmen Hungerkatastrophe 2011 am Horn von Afrika sind auch 2013 immer noch deutlich zu spüren. Im Jahr 2011 waren mehr als zehn Millionen Menschen vom Hungertod bedroht. Sie brauchten dringend humanitäre Hilfe. Alleine in Kenia waren 3,5 Millionen Menschen, in Äthiopien 3,2 Millionen Menschen und in Somalia 2,8 Millionen Menschen vom Hungertod bedroht. Ursachen waren ausbleibende Regenfälle, Missernten und Preissteigerungen.
Die Mitgliedsorganisationen Care, Johanniter, Malteser, World Vision, Islamic Relief und Terra Tech waren und sind am Horn von Afrika im Einsatz. Weiterhin stehen wir und unsere Mitgliedsorganisationen vor großen Herausforderungen. Die Ursachen und die Folgen einer Hungerkatastrophe lassen sich nicht auf Anhieb bekämpfen. Unsere Hilfsorganisationen kümmern sich verstärkt darum, Wasserrückhaltebecken für die Bevölkerung zu bauen und die Viehbestände medizinisch zu versorgen. Die Tiere sind für die Menschen von großer Wichtigkeit; sie sind ihre Lebensgrundlage. Daher zählt auch das Überleben der Tiere zum Ziel unserer Hilfsorganisationen. Darüber hinaus werden die Menschen mit sauberem Trinkwasser, Nahrungsmitteln, Medikamenten und Bildung versorgt. Auch im Jahr 2012 hat es in einigen Teilen Ostafrikas nicht geregnet. Die Lage im größten Flüchtlingslager, Dadaab in Kenia, bleibt weiterhin besorgniserregend. Es zeichnet sich immer noch deutlich ab, dass Nothilfe benötigt wird.

Spenden werden weiterhin dringend benötigt, um
• Menschen in Dörfern mit Wasser zu versorgen und Wasserstellen instand zu setzen
• Nahrungsmittel für Menschen bereitzustellen, besonders für Kinder, Alte und Schwangere
• Nahrungsergängzungsmittel werden weiterhin benötigt
• Versorgung mit medizinischer Nothilfe und Medikamenten zu gewährleisten
• Tierfutter bereitzustellen, damit die Lebensgrundlage gesichert ist

Dadaab in Kenia ist ohnehin das größte Flüchtlingscamp der Welt. Man stelle sich vor: Eine Stadt wie Wuppertal - nur Flüchtlinge. Täglich strömten Hunderte hinzu, oft nach wochenlangen Fußmärschen. Heute leben fast 500.000 Menschen in Dadaab, dicht an dicht, Zelt an Zelt. Teilweise leben Menschen bereits seit 20 Jahren dort!

Aktion Deutschland Hilft ist das erste und einzige Bündnis von Hilfsorganisationen, das berechtigt ist, das DZI-Siegel zu führen.
Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) vergibt das Siegel nach eingehender Prüfung nur an solche Hilfsorganisationen, die im Rahmen einer sparsamen Haushaltsführung eine transparente und ordnungsgemäße Verwendung der Spenden nachweisen können.

Die hier definierten beispielhaften Bedarfe werden immer wieder dringend benötigt. Wir garantieren dir, dass deine Spende den Menschen in Westafrika zugute kommt und hilft, Leid zu mindern.

Im Rahmen des Transparenzpreises 2010 wurde das Bündnis von PricewaterhouseCoopers außerdem für eine qualitativ hochwertige Berichterstattung ausgezeichnet.

Weiter informieren:

Unternehmenspartner:

  • Logo PAYBACK GmbH
  • Logo MaibornWolff et al
  • Logo Cortal Consors S.A. Zweigniederlassung Deutschland

Ort: Mogadischu, Somalia

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  • World Vision unterstützt neben vielen weiteren Projekten vor allem die Basisgesundheitsversorgung und Ernährung von Müttern und Kleinkindern.

    Hochgeladen am 23.01.2012

  • Der Schwerpunkt von Terra Tech liegt derzeit auf landwirtschaftlicher Aufbauhilfe in Eritrea, um langfristig eine Verbesserung der nahrungsmittel- und Trinkwasserversorgung zu erzielen.

    Hochgeladen am 23.01.2012

  • Malteser International konzentriert sich vor allem auf die Versorgung der Menschen mit Lebensmitteln und stattet lokale Gesundheitszentren mit Medikamenten aus.

    Hochgeladen am 23.01.2012

  • Das Kinderhilfswerk Global Care plant den Bau von provisorischen Unterkünften in Äthiopien.

    Hochgeladen am 23.01.2012

  • In medizinischen Camps führen die Johanniter kostenlose Behandlungen durch und verteilen Medikamente.

    Hochgeladen am 23.01.2012

  • Islamic Relief Deutschland führt mit dem Arbeiter-Samariter-Bund ein integratives Nothilfeprojekt durch. Dabei konzentrieren sie sich in erster Linie auf die Mutter-Kind-Bedürfnisse.

    Hochgeladen am 23.01.2012

  • Help – Hilfe zur Selbsthilfe führt Projekte im Bereich Nahrung, Wasser und Landwirtschaft durch. Unter anderem wurden 40 mobile Wasserfilter verteilt.

    Hochgeladen am 23.01.2012

  • Die Hilfe von Handicap International zielt vor allem darauf ab, Menschen mit Behinderungen zu unterstützen. Zum Beispiel bringen mobile Teams Nahrungsmitteln zu Menschen mit Behinderungen.

    Hochgeladen am 23.01.2012

  • Das Hammer Forum unterstützt u.a. eine Geburtshilfestation. Risikoschwangerschaften können früher erkannt werden und die Überlebenschance von Neugeborenen somit deutlich erhöht werden.

    Hochgeladen am 23.01.2012

  • Die Freunde der Erziehungskunst-Notfallpädagogik planen spezielle Projekte für Kinder und Jugendliche. Habitat for Humanity konzentriert sich zurzeit auf die Verteilung von Trinkwasser und Hygieneaktivitäten.

    Hochgeladen am 23.01.2012

  • CARE Deutschland-Luxemburg betreibt neben vielen anderen Projekten in Flüchtlingslagern Grundschulen, um möglichst vielen Flüchtlingskindern eine Schulausbildung zu ermöglichen

    Hochgeladen am 23.01.2012

  • AWO International unterstützt u.a. ein Projekt der Johanniter-Unfall-Hilfe. Neben der Verteilung von Nahrungsmitteln wird auch die ambulante Basisgesundheitsversorgung der Bevölkerung gewährleistet.

    Hochgeladen am 23.01.2012

  • Der Arbeiter-Samariter-Bund verteilt u.a. Ergänzungsnahrung, um einer akuten Unterernährung speziell von Kindern und schwangeren und stillenden Müttern entgegenzuwirken.

    Hochgeladen am 23.01.2012

  • arche noVa hat zu Beginn 300 Familien mit Wasseraufbereitungstabletten versorgt. In einem weiteren Schritt werden jetzt Maßnahmen zur Rehabilitation von Tiefbrunnen eingeleitet

    Hochgeladen am 23.01.2012

  • ADRA ist bereits seit vielen Jahren in Ostafrika aktiv. Aktuell wird hauptsächlich die Versorgung mit Wasser und Grundnahrungsmitteln sichergestellt.

    Hochgeladen am 23.01.2012

  • action medeor hat bisher Pakete mit insgesamt fünf Tonnen Gewicht gepackt. Neben Medikamenten und Verbandsstoffen sind Vitamin- und Wassereintkeimungstabletten sowie hochkalorische Spezialnahrung enthalten.

    Hochgeladen am 23.01.2012

  • Noch immer sind am Horn von Afrika Millionen Menschen von der derzeit größten humanitären Katastrophe weltweit betroffen. Unsere Bündnispartner sind seit Monaten vor Ort und helfen den Menschen mit dem Nötigsten.

    Hochgeladen am 23.01.2012

  • Hochgeladen am 11.07.2011