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Finanziert Eine Operation für Shahidu aus Uganda

Jinja, Uganda

Eine Bein-Operation für den neunjährigen Shahidu aus Uganda, die ihm eine höhere Lebensqualität, weniger Schmerzen und den Erhalt seines vollständigen Beines ermöglichen soll.

k. Reuter von Bulungi - Hilfe für Kinder in Uganda e. V. | 
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Über das Projekt


Shahidu lebt mit seiner Mutter in einer Pflegefamilie in Uganda, die durch unseren Verein unterstützt wird. Er ist neun Jahre alt. Sein Vater verließ seine Mutter als diese mit ihm schwanger war. 
 
Shahidu hat eine Vernarbung rund um seinen rechten Unterschenkel, die durch eine Unfallverletzung entstand. Dadurch humpelt er ein wenig. Gelegentlich schmerzt ihn sein Bein auch. Als wir Shahidu im Januar 2014 in Uganda kennenlernten, war er drei Jahre alt. Auf seine Beinverletzung wurden wir aufmerksam, weil er ein nicht gerade sauberes Tuch um sein Bein gewickelt trug. 
 
Shahidu hat am Unterschenkel, oberhalb des Knöchels, eine rundum verlaufende breite Vernarbung. Auch das Unterhautgewebe und Muskeln sind betroffen und nicht oder nur unvollständig vorhanden.
 Narbengewebe ist Bindegewebe, das nur wenig elastisch ist und eine Tendenz hat, sich zusammenzuziehen. Dadurch, dass die Vernarbung rundherum verläuft, gibt es keine normale Haut, die das Ganze etwas ausgleichen könnte. 

Schon jetzt kann man sehen, dass Shahidu den Fuß nicht richtig bewegen kann. Es ist wahrscheinlich, dass es während des Wachstums immer schwieriger wird, den Fuß ausreichend mit Nerven und Blut zu versorgen und ihn in Funktion zu halten, da das Narbengewebe alles immer weiter abdrückt. 

Operateure in Uganda könnten versuchen, den Anschluss von Muskeln, Nerven und Blutgefäßen an den Fuß zu verbessern. Auf jeden Fall müsste das Narbengewebe durch Hauttransplantationen ersetzt werden. Dazu wird oberflächlich ein größeres Stück Haut am Oberschenkel entnommen, netzartig aufbereitet und an die betroffene Stelle verpflanzt. Zu hoffen ist, dass die Haut gut anwächst. 

Wir wissen nicht, ob Shahidus Bein nach der Operation wieder vollständig wiederhergestellt sein wird. Aber er hat hoffentlich mehr Lebensqualität, weniger Schmerzen und sein Bein muss im Ernstfall nicht amputiert werden. 
Zuletzt aktualisiert am 18. März 2020