Finanziert Dringende Hilfe für Basris Hunde in der Türkei

Ein Hilfsprojekt von „Tierhilfe - Bluemoon & Pfötchenfreunde e.V.“ (R. Hoffmann) in Izmir, Türkei

R. Hoffmann (verantwortlich)

R. Hoffmann
Für unser neuestes Türkei Projekt, die Unterstützung von Basri, ist dieses betterplace Projekt.

Basri, der Mann alleine im Wald mit seinen Hunden...... er hat unser Herz berührt! Basri lebt mit seinem Hunderudel alleine auf einer Anhöhe im Wald. Die Anlage wurde vor vielen Jahren aufgegeben, weil der Grundwasserspiegel zu weit gesunken war. Basri hat kein Frischwasser (ein kleiner Tankwagen, der unregelmässig aufgefüllt wird, dient als Wasserspender). Strom? Naja.... Den ganzen langen Weg den Berg hinauf führt ein x-Mal geflicktes Kabel, dass manchmal Strom liefert, manchmal (meistens) aber auch nicht. Auf dieses einsame Fleckchen zog der 75-jährige Mann sich zurück, um sich um die Hunde kümmern zu können. Es ist ein tolles Rudel mit geklärter Rangordnung und einem Sozialverhalten, dass die allermeisten Haushunde schon lange verloren haben. Basri sitzt stundenlang bei seinen Tieren, zupft Zecken und strahlt dabei eine Ruhe und Liebe aus, wie ich sie vorher kaum erlebt habe. Er lebt von 50 € Armenrente monatlich in dieser absolut bescheidenen Behausung. Davon gibt er noch Geld für altes Brot aus, um die Tiere mühsam zu ernähren. In seinem hohen Alter trägt er alles zu Fuss den Berg hinauf.

Das Baby auf dem Foto, es wird von der Mutter nicht gesäugt, Dott sei Dank die anderen Geschwister schon....

Bericht 04.06.2011

Unter schwierigen Bedinungen begannen wir die Tiere zu  kastrieren und gegen Tollwut zu impfen

In Sefa, dem Veterinär und seiner Ehefrau Günay durften wir einen tollen Tierarzt mit viel Herz und Liebe zu den Tieren erleben. Ohne diese beiden Menschen hätten wir nie soviel Gutes unter solchen schwierigen Bedinungen leisten können!

Jedes seiner kastrierten Wuffels begleitete Basri aus der Narkose und gab Hilfestellung beim Wachwerden. Wir hätten keinen einzigen dieser Hunde im Wachzustand anfassen oder berühren können. Sie folgen einzig ihrem "Herrn". Basri kann mit den Hunden alles machen. Wenn er sich erhebt und einige Meter in den Wald geht, dann steht das ganze Rudel auf und folgt ihm stillschweigend. Es war erstaunlich, was wir in diesen 2 Tagen sehen und erleben durften.

Wir haben 80% geschafft von dem, was wir uns vorgenommen haben (3 hochträchtige Hündinnen bei Basri konnten jetzt nicht mehr kastriert werden und die 2 Leitrüden wollten weder uns noch ihr Herrchen an sich heran lassen als sie merkten, was die Stunde geschlagen hatte).

ALLEN, die dafür gespendet und mitgeholfen haben, auch hier, unseren allerherzlichsten DANK!


Wir wollen diese Aktion im Herbst wiederholen, um wirklich alle Tiere dann kastriert zu haben. Aus der jetztigen Erfahrung wissen wir, dass dann wohl die Narkosepistole von TA Sefa den Weg nach Izmir antreten wird.

Natürlich sind wir nicht gegangen, ohne 80kg Futter sowie einen übervollen Kühlschrank und eine kleine Unterstützung für Basri da zu lassen sowie die Tiere von Fatos für die nächsten 2 Monate zu versorgen!

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Ort: Izmir, Türkei

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