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Ausbildung von Häftlingen in Kamerun

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Einrichtung einer Werkstatt in einem Gefängnis in Kamerun. Der Verkauf der Produkte kommt der Krankenstation und den Insassen zugute. Die Gefangenen erhalten eine Ausbildung, so dass sie später ihren Lebensunterhalt verdienen können.

S. Kreuzinger von Basketball for Development e.V.Nachricht schreiben

Im Buea Central Prison im Südwesten Kameruns sind etwa 550 Menschen inhaftiert, durchschnittlich nur 23 Jahre alt. Etwa 70% der Inhaftierten warten zur Zeit auf ihre Gerichtsverhandlung (durchschnittlich 2 Jahre).
Die Gefangenen bekommen meist nur eine karge Mahlzeit täglich. Proteine stehen nie auf dem Speiseplan. Es gibt nur zwei Wasserhähne für alle Gefangenen. Viele Gefangene leiden unbehandelt an verschiedenen Hautkrankheiten, Atemwegserkrankungen, Magen-Darm-Beschwerden, Wurmbefall und Parasiten, Malaria, Cholera, Tuberkulose und anderen Krankheitsbildern.
Nach der Entlassung aus dem Gefängnis haben es die ehemaligen Strafgefangenen doppelt schwer: Zu den gängigen Vorurteilen kommt oft mangelnde berufliche Qualifikation hinzu. Häufig bleibt den ehamaligen Insassen nichts anderes übrig, als sich wieder in die Kriminalität zu flüchten.

Bei unserem Projekt geht es neben der Einrichtung von Werkstätten und der Ausbildung von Gefängnisinsassen auch um elementare Gesundheitsaufklärung, so vor allem um HIV/AIDS. Kern des Projekts ist eine zentrale Werkstatt, in der zunächst Ausbildungen im Bereich Schneiderei, Tischlerei, Herstellung von Schmuck und Gebrauchsgegenständen und Druckerei (T-Shirts, Banner etc.) angeboten werden. Die Inhaftierten im Buea Central Prison können so entsprechend ihren individuellen Fähigkeiten eine Ausbildung bekommen. Während der Ausbildung sollen nicht nur praktische Fertigkeiten erlernt,sondern auch soziale Kompetenzen zur Integration nach der Entlassung aus dem Gefängnis gefördert werden.

Der Gewinn aus dem Verkauf der in den Werkstätten hergestellten Produkte wird wie folgt verwendet:
40% werden in die Werkstätten reinvestiert.
40% wird an die Häftlinge ausgezahlt, die in den Werkstätten arbeiten.
20% werden in die Krankenstation des Gefängnisses investiert und kommen so auch den Gefangenen zugute, die nicht in den Werkstätten arbeiten können. Die Gesundheitsversorgung ist schlecht, es fehlt an den einfachsten diagnostischen Möglichkeiten und das Budget für den Einkauf von Medikamenten ist nicht einmal annähernd ausreichend.

Durch die Reinvestition in die Werkstätten kann das Projekt nachhaltig durchgeführt werden.
Die Gefangenen werden vorwiegend von Mitgefangenen ausgebildet. So gibt es beispielsweise Maler, Tischler und Schneider unter den Insassen, die ihr Wissen an andere weitergeben können.

Ausserdem bauen wir einen Basketballplatz im Hof des Gefängnisses. Es sollen regelmäßig Basketballturniere unter den Gefangenen ausgetragen werden. Weiterhin sollen in das Basketballtraining wichtige Aufklärungsbotschaften zu HIV/Aids eingebaut werden ("Dunking AIDS Out").

Hilf mit, das Projekt zu verbreiten