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"Willkommensinseln" - 2 Soli-Wohnungen für Geflüchtete im Transit in Athen

Willkommensinseln sind unsere 2 Soli-Wohnungen im Transit in Griechenland/ Athen. Wir wollten Orte schaffen, die zugleich Ruhe als auch Schutz für Geflüchtete bieten, Orte die zum Zuhause werden, Begegnungen und Austausch ermöglichen.

S. Stroux von Wohnschiffprojekt Altona e.V.Nachricht schreiben

Im September 2011 eröffneten wir in Athen im Rahmen unseres Graswurzelprojektes Infomobile von welcome to europe unsere erste Solidaritätswohnung für obdachlose Geflüchtete. 2014 folgte die zweite. Seitdem hat sich die Unterbringungssituation ebenso oft gewandelt, wie die gesamte Lage für Flüchtlinge im Land.

Willkommensinseln haben wir diese zwei solidarischen Schutzräume genannt, weil wir Orte schaffen wollten, die zugleich Ruhe als auch Schutz bieten, die ein Zuhause und ein Raum der Begegnung sind durch die Unterstützung und das Mitwirken vieler FreundInnen!

2011: Die Willkommensinseln waren zuerst ein Zuhause für Folteropfer und Menschen mit psychischen Problemen, die jahrelang obdachlos gehaust hatten. 
2012/2013: Dann zogen ab Winter 2012/2013 nach massiven Polizeirazzien in ganz Griechenland, durch die hunderte papierlose Menschen oft monatelang in administrativer Haft landeten, freigelassen Geflüchtete ein. 
2014/2015: Nahm auch die Zahl obdachloser Frauen und Mütter sowie Familien zu. Die WGs wurden immer bunter, turbulenter und kinderreicher. 
2016/2017/2018: Mit der Schließung des Balkankorridors, dem berüchtigten EU-Türkei Deal wurden über Nacht fünf Hotspots und andere Elendslager mit unmenschlichen Bedingungen geschaffen. Es entstand ein Bedarf für echte Willkommensräume.
2019: Das Migrationsministerium beschliesst den Rauswurf anerkannter Geflüchteter aus Wohnungen / Camps. Heute wohnen bei uns weiter Menschen, die keinen Zugang zu staatlicher Hilfe haben, aber dringend ein Zuhause brauchen. Frauen, Mütter und Familien mit Flüchtlingsstatus, sowie Neuangekommene obdachlose Familien mit Kindern; Menschen die aus anderen EU-Ländern abgeschoben wurden; einzelne solidarische Geflüchtete, die uns über lange Zeiten unterstützend begleiten und das Projekt durch ihr Mitwirken am Leben erhalten.  
 
Während die dramatischen Bilder der EU-Hotspots auf den Ägäisinseln täglich die Presse erreichen, sieht auch die Lage auf dem Festland schlimm aus. Die dutzenden Übergangslager, die vor fast drei Jahren zur Krisenbewältigung errichtet wurden, sind weiterhin eine integrationsfeindliche Notlösung. Proteste gegen die menschenunwürdigen Lebensbedingungen in den Lagern flammen immer wieder auf. 
 
OPEN HOUSES! 
NO ONE IS ILLEGAL! 
FREEDOM OF MOVEMENT! 
 
Ziel ist es, dass die Wohnungen durch ausreichend regelmäßige Daueraufträge ab 10 Euro monatlich getragen werden. Daueraufträge gerne direkt über das Konto des Wohnschiffprojekts: 

Wohnschiffprojekt Altona e.V.
Stichwort: Willkommensinsel 
IBAN: DE06200505501257122737
BIC: HASPDEHHXXX