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#bringYaldaback - Unterstützung für die abgeschobene Familie Mohammadi

Frau M. und ihre 3 Kinder wurden am 8.3. in den Iran abgeschoben, der Vater blieb zurück. Die Familie befand sich seit knapp 4 Jahren hier, die Kinder standen kurz vor dem Schulabschluss. Unterstütze mit deiner Spende Reise-, Anwalts- und Schulkosten

S. Dünnwald von Förderverein Bayerischer Flüchtlingsrat e.V.Nachricht schreiben

Am 08.03.2019 wurde eine Mutter mit ihren drei Kindern nachts um vier Uhr von der Polizei abgeholt und in den Iran abgeschoben. Der Ehemann und Vater blieb alleine in Nürnberg zurück und ist verzweifelt. Die Familie ist seit November 2015 in Deutschland, hat sich bestens integriert, die Schule besucht, Kontakte und  Freundschaften in Nürnberg geknüpft und Deutsch gelernt. Alle drei Kinder standen kurz vor dem Schulabschluss und wurden durch die Abschiebung aus ihrem Lebensumfeld gerissen.

Wir fordern:
  • Unbürokratische, schnelle Rückholung der Familie Mohammadi
  • Sofortige Unterstützung für Yalda, Arasch und Armin bei der Erlangung eines deutschen Schulabschlusses im Iran
  • Keine Abschiebungen aus Schule, Ausbildung oder Arbeit
  • Integration statt Abschiebung
  • Keine Familientrennung durch Abschiebung
  • Serviceorientierte Beratung durch Ausländerbehörden im Hinblick auf aufenthaltssichernde Perspektive

Bereits jetzt haben mehr als 600 Mitschüler*innen von Yalda, Arasch und Armin für die Rückholung der Familie und gegen Abschiebungen aus Schulen unterschrieben. Unterstützt die Familie mit eurer Spende, um bspw. Reise-, Anwalts- oder Schulkosten bezahlen zu können. Unterschreibt die Onlinepetition und teilt #bringYaldaback

Die 14-jährigen Zwillingssöhne Armin und Arasch besuchten bis zur Abschiebung die Johann-Daniel-Preißler Mittelschule Nürnberg, hätten im Sommer den Qualifizierenden Mittelschulabschluss erlangt und planten aufgrund ihrer guten schulischen Leistungen im Anschluss den Besuch einer weiterführenden Schule. Die 16-jährige Tochter Yalda absolvierte 2018 die Johann-Daniel-Preißler Mittelschule mit dem qualifizierenden Mittelschulabschluss. Vor der Abschiebung besuchte sie die 10. Klasse der Geschwister-Scholl-Realschule und hätte im Sommer die Mittlere Reife erlangen können. Ihre hervorragenden Schulnoten und Zeugnisse zeigen, dass sie diesen wohl auch leicht bestanden hätte. Sie ist außerdem sehr gut in die Klassengemeinschaft integriert und ihre Klasse und Lehrkräfte sorgen sich nun um ihre Mitschülerin.

Die Familie war seit fast vier Jahren in Deutschland. Es bestand also die Möglichkeit im November einen sicheren Aufenthaltsstatus nach § 25a AufenthG zu erlangen. Nach diesem soll eine Aufenthaltserlaubnis Jugendlichen und Heranwachsenden erteilt werden, wenn diese seit mindestens vier Jahren in Deutschland sind, die Schule besuchen oder eine Ausbildung absolvieren. Es wäre ohne weiteres möglich gewesen, die Abschiebung bis zu diesem Zeitpunkt auszusetzen.

In dem Fall, dass Yalda und ihre Familie Recht bekommt und die Kosten für den Rechtsanwalt erstattet werden, oder mehr Spenden eingehen, als benötigt, werden die nicht benötigten Spendengelder für einen anderen satzungsgemäßen gemeinnützigen Zweck von unserer Organisation eingesetzt.

Dieses Projekt wird auch unterstützt über