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Hilf uns Rehkitze vor dem Mähtod zu bewahren

Mit einer Drohne mit Wärmebildkamera können wir schnell und zuverlässig auch große Flächen vor der Mahd absuchen. Die gefundenen Kitze sind während der Mahd in Kisten in Sicherheit. Später kommt die Ricke und holt die Kleinen wieder ab.

C. Röhricht von Tierhilfe Weiding e.V.Nachricht schreiben

Wärmebilddrohnen sehen, was dem menschlichen Augen verborgen bleibt.

Die  Initiative „Rehkitzrettung Landkreis Cham“ und die Tierhilfe Weiding e.V. setzen sich gemeinsam mit engagierten Helfern, Jägern und Landwirten für die Rettung der Kitze ein. Das alles passiert natürlich ehrenamtlich und in der privaten Freizeit in den frühen Morgenstunden.

Im Frühsommer beginnt, wie jedes Jahr, die Mähsaison.
Junge Rehe, Hasen, Fasane und andere Tiere sind ab jetzt wieder in Gefahr.
Rehkitze werden dann von ihren Müttern in Wiesen abgelegt.
In mitten dieser hochgewachsenen Wiesen lassen sie die Kitze zurück, um auf Nahrungssuche zu gehen.
In regelmäßigen Abständen kommen die Mütter zum Säugen.
Im hohen Gras kann man die jungen Rehe schwer oder gar nicht auffinden.
Auf diese Weise werden die kleinen vor Fressfeinden geschützt, da sie noch keinen eigenen Körpergeruch besitzen. 
Nähert sich etwas ungewöhnliches oder lauert eine Gefahr, drücken sich die Jungtiere auf den Boden und bleiben bewegungslos liegen, da sie noch keinerlei Fluchtverhalten besitzen. 
Diese Wesensmerkmale sind überlebensnotwendig für die Tiere, aber für die Kitzretter, Jäger und Landwirte ist es umso schwerer, die Kleinen zu finden.
Werden Kitze vor der Mahd gefunden, werden sie in Boxen gesichert und rausgetragen.
Bis die jeweiligen Flächen gemäht sind, bleiben sie darin.
Nach der Mahd werden die Kitze an einer sicheren Stelle freigelassen.
Die Ricke holt die kleinen anschließend wieder.
Die Zusammenführung zwischen Ricke und Kitz funktioniert reibungslos.
Viele Landwirte wollen natürlich den grausamen Mähtod verhindern und arbeiten eng  mit den engagierten Helfern zusammen.
Das Absuchen der Wiesen zu Fuß ist eine mühselige und kaum zu bewältigende Arbeit, da die Flächen, die gemäht werden sollen, teilweise sehr groß sind.
Da ist es oft unmöglich, das Jungwild zu entdecken.
Bei schönem Wetter müssen verständlicherweise viele Landwirte ihre Wiesen mähen… Oft aber leider alle gleichzeitig.
Deswegen benötigen wir für ein effektiveres und schnelleres Auffinden der Kitze eine weitere Wärmebilddrohne!

Falls Sie Fragen zu dem Projekt haben, können Sie sich gerne an die Tierhilfe Weiding e.V. wenden.
Ihre Ansprechparter:
Catrin Röhricht: 0172 / 85 76 154
Alexandra Kilper: 0171 / 27 21 072