Deutschlands größte Spendenplattform

Bitte aktualisiere deinen Browser

Wir wollen die Welt mit dir zusammen besser machen. Dafür brauchen wir einen Browser, der aktuelle Internet-Technologien unterstützt. Leider ist dein Browser veraltet und kann betterplace.org nur fehlerhaft darstellen.

So einfach geht das Update: Bitte besuche browsehappy.com und wähle einen der modernen Browser, die dort vorgestellt werden.

Viele Grüße aus Berlin, dein betterplace.org-Team

Spende für das Watch the Med - Alarm Phone!

Berlin, Deutschland

Spende für das Watch the Med - Alarm Phone!

Berlin, Deutschland

Das Alarm Phone ist eine Notrufnummer für Migrant*innen, die im Mittelmeer - von der Türkei bis nach Marokko - in Seenot geraten sind. Wir informieren die zuständigen Küstenwachen und drängen auf Rettung.

Lisa G. von borderline-europe Menschenrechte ohne Grenzen e.V. | 
Nachricht schreiben

Über das Projekt

Das Watch the Med Alarm Phone ist ein Projekt, dass im Oktober 2014 von einem Aktivist_innen Netzwerk und zivilen Akteur_innen in Europa und Nordafrika ins Leben gerufen wurde. Das Projekt startete ein selbstorganisiertes Call-Center für Geflüchtete, die auf dem Mittelmeer in Seenot geraten. 
 
Dabei wird von Seenot Betroffenen eine zweite Möglichkeit gegeben, ihren Hilferuf an die Küstenwachen zu tragen. In Echtzeit wird ein Fall dokumentiert und ggf. weitere Unterstützung mobilisiert. Auf diese Weise wird – soweit wie möglich – auf die jeweiligen Verantwortlichen Druck ausgeübt Menschenrechtsverletzungen wie Pushbacks zu verhindern. 
 
Unsere Kritik am Grenzregime adressiert insbesondere die politischen Verantwortlichen der EU. Wenn Küstenwachen nicht sofort reagieren, werden Möglichkeiten abgewogen durch öffentlichen Druck eine Rettung zu veranlassen. Außerdem versuchen wir Frachtschiffe, Tanker etc., welche in der Nähe sind, zu kontaktieren und um Unterstützung bei der Rettung zu bitten. 
 
Die Alarm Phone Nummer wird größtenteils im direkten Kontakt mit Geflüchteten Communitys in den wichtigen Transitländern Nordafrikas und in der Türkei verteilt. Weiterhin verbreiten wir auch Info- und Empowerment Videos und Flyer, um über unser Projekt und die Risiken der Überfahrt zu informieren. 
 
Bis Mitte 2018 waren wir in mindestens 2.400 Seenotfällen involviert, davon ca. 1.600 im Ägäischen Meer zwischen Griechenland und der Türkei, ca. 230 im Zentralen Mittelmeer vor Libyen und ca. 600 im westlichen Mittelmeer, zwischen Spanien und Marokko. 
 
WER WIRD SIND 
 
Das Alarm Phone wird von einem Kollektiv von Aktivist_innen getragen, von denen viele bereits seit Jahren in Projekten und Netzwerken an den EU-Außengrenzen aktiv sind, wie z.B. Welcome2Europe, Afrique Europe Interact, borderline-europe, Noborder Morocco oder Watch The Med. Mittlerweile sind wir 150 Aktivist_innen, die sich in vielen Städten in Europa, Nordafrika und der Türkei organisieren. Einige Mitglieder haben eigene Erfahrungen mit dem Überfahren der Seegrenze in der Vergangenheit gemacht. 

 UNSERE ZIELE
 
 
Kurzfristig zielt das Alarm Phone darauf ab Rettungsaktionen zu initiieren, um Menschenrechtsverletzungen zu verhindern. Das Sterben im Mittelmeer könnte allerdings längst Vergangenheit sein, wenn das Grenz- und Visaregime aufgelöst werden würde. Ohne einen radikalen Wandel werden die tausenden Tragödien im Mittelmeer immer nur von weiteren Todesfällen gefolgt werden. Insofern ist es Ziel unseres Projektes, das Mittelmeer zu einem Ort der Solidarität zu verwandeln mit offenen Grenzen für alle Menschen. 
 
Mehr Informationen zum Alarm Phone findest du hier: https://alarmphone.org/de 
Zuletzt aktualisiert am 18. März 2020