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Kohero-Magazin - Wir schreiben für ein Miteinander

Hamburg, Deutschland

Erfahrungen, Erwartungen und Erfolge – im Kohero-Magazin schreiben Geflüchtete über ihre Sicht der Dinge. Das Magazin trägt zu einem besseren Miteinander bei, indem es die Betroffenen zu Wort kommen lässt.

Angelika Willigerod-Bauer von Miteinander Ankern e.V. | 
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Über das Projekt

Welche Erfahrungen haben Geflüchtete bei uns ins Deutschland gemacht? Was beschäftigt sie? Wovor haben sie Angst? Beim Kohero-Magazin kommen Geflüchtete zu Wort und erzählen aus ihrem Alltag.

Die Gründung

Hussam Al Zaher ist ein aus Syrien geflüchtet, aber in erster Linie ist er Journalist. 2017 gründete er das "Flüchtling-Magazin", um Geflüchteten die Gelegenheit zu geben, selbst darüber zu schreiben, wie sie die Dinge sehen. Das Magazin hat zum Ziel, Vorurteile abzubauen, Verständnis zu schaffen und in den Dialog zu kommen. Politik, Kultur, Alltag – die Themen des Flüchtling-Magazins sind so vielfältig wie die Autor*innen selbst. In sogenannten Schreibtandems erarbeiten Geflüchtete und Deutsche in einem engen Austausch gemeinsam die Inhalte für das Magazin. 

Das Magazin macht große Schritte

Seit der Gründung 2017 ist einiges passiert: Das Team aus ehrenamtlichen Mitarbeitern, eine bunte Mischung aus Geflüchteten und Deutschen, ist gewachsen. DieZahl der Seitenaufrufe steigt, immer mehr Follower interessieren sich in den sozialen Medien für die Inhalte und auch offline hat das Magazin Erfolg. Dank  Spenden für die Druckkosten können wir jährlich zwei Printausgaben produzieren. Es gibt einen regelmäßigen Podcast ("Multivitamin"). Das Magazin war unter anderem für den Deutschen Integrationspreis nominiert und gewann im „Aktiv-Wettbewerb“ des Bündnisses für Demokratie und Toleranz, gehört zu den Stipendiaten von startsocial unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin.

In Zukunft noch aktiver

Das Magazin ist inhaltlich unabhängig und wird durch Spenden und Fördergelder finanziert, die durch den Trägerverein „Miteinander Ankern e.V.“ verwaltet werden. Mit deiner Unterstützung wollen wir gemeinsam mit unseren Autor*innen und unserer Community neue Projekte starten, unsere Leserschaft erweitern und weitere Medienformate ausprobieren. Im Laufe der letzten Jahre hat sich viel verändert -in der Gesellschaft und im privaten Leben der Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund. Nach ihrem Ankommen ist nun das Zusammenleben  und der Zusammenhalt in der deutschen Gesellschaft wichtiger denn je. Deshalb haben wir uns entschlossen, das Flüchtling-Magazin in Kohero Magazin umzubenennen. "Kohero" heißt auf Esperanto Zusammenhalt. Mit neuem Namen und neuem Webauftritt verfolgen wir weiter unsere Ziele und wollen helfen, Vorurteile abzubauen, Brücken zwischen den Kulturen zu bauen und den Menschen mit Migrationshintergrund eine Plattform zu bieten.

Zuletzt aktualisiert am 19. März 2021

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