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Cartagena/Kolumbien: Talentos de Paz - Friedenstalente

"Talentos de Paz" ist ein gemeinschaftliches Sportprojekt zwischen Kolumbien und Deutschland und richtet sich vor allem an die Kinder und Jugendlichen armer Familien aus den konfliktreichen Stadtrandsiedlungen Cartagenas.

Herbert D. von Gespa e. V.Nachricht schreiben

Der Sport
Das soziale Sportprojekt "Talentos de Paz" richtet sich vor allem an die Kinder und Jugendlichen der Armensiedlungen und zielt auf die Förderung von Familien als Einheit und ein gewaltfreies Miteinander ab. Es werden sportliche Gruppen gebildet und vorerst mit einer Basis-Sportausstattung versorgt.  Die Beschaffung und Fertigung der Textilien erfolgt auf lokaler Ebene (Schneidereien, Lokalunternehmen etc.). Die Beschaffung weiterer Ausstattungsartikel und Geräte soll bevorzugt ebenfalls in den betroffenen Stadtvierteln erfolgen. Die
Leitung der Gruppen übernimmt eine ehemalige Basketballspielerin (Bundesliga) aus Göttingen. In Zusammenarbeit mit einer Psychologischen Fachkraft übernimmt sie neben den sportlichen Aktivitäten auch die Multiplikatorenschulung. Diese dienen der Festigung der sportlichen und organisatorischen Strukturen in den Armensiedlungen. Der Gedanke der Verbesserung des familiären Miteinanders, des Gemeinwesens und der beruflichen Orientierung der Teilnehmenden stehen
im Vordergrund. Die Einbindung der Sportgruppen in ein bestehendes regionales 
Sportnetzwerk wird verfolgt (Liga etc.).

Die Barrios
Die Stadtrandsiedlungen Cartagenas zeichnen sich durch einen hohen Armutsprozent aus.  Viele der Bewohner und Bewohnerinnen sind Vertriebene und Binnenflüchtlinge im eigenen Land, kommen ursprünglich aus ländlichen Regionen und sind Opfer des bewaffneten Konfliktes in  ihren Heimatregionen (Bürgerkrieg, Drogenkartelle). Die Kriminalität (vorwiegend Jugendkriminalität durch Jugendbanden) in den Stadtrandsiedlungen gilt als sehr hoch. Aufgrund der räumlichen Enge der Siedlungen und des sozialen Konfliktpotenzials bestehen  für die Familien kaum Möglichkeiten, eine auf Lösungen und Verbesserung aufgebaute soziale (Re)Integration voranzutreiben. Besonders Kinder und Jugendliche sind der Gewalt und Kriminalität in alltäglichen Situationen ausgesetzt und suchen aufgrund der bestehenden Perspektivlosigkeit in ihren Wohnvierteln in ihr zunehmend Orientierung und Möglichkeiten der Einkommenssicherung.