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100-Jahre Schiedsrichtergruppe Erlangen

Die Schiedsrichtergruppe Erlangen feiert im Jahre 2020 ihr 100-jähriges Jubiläum. Seit 1920 werden junge Menschen ausgebildet und gefördert. Diese entwickeln sich zu eigenen Führungspersönlichkeiten. Nähere Informationen unter Projektbeschreibung.

Fredi Kettler von Schiedsrichtergruppe ErlangenNachricht schreiben

Die Schiedsrichtergruppe Erlangen feiert im Jahre 2020 ihr 100-jähriges Jubiläum. 

100 Jahre Schiedsrichtergruppe Erlangen heißt Ausbildung junger Menschen zum/zur SchiedsrichterIn. Unsere Schiedsrichtergruppe war in den siebziger Jahren einer der größten Gruppen in Mittelfranken mit über 500 Schiedsrichtern. Zum heutigen Tag umfasst die Schiedsrichtergruppe Erlangen 230 Schiedsrichter. Unsere Schiedsrichtergruppe stellt sich der gesellschaftlichen Verantwortung in einer Zeit, in der immer öfter der Egoismus und die Ellbogenmentalität vor Teamgeist und sozialer Kompetenz stehen. Wir sind der Meinung, Sport ist ein Lebenselixier, egal in welcher Form. 
 
Unser Hobby, die Schiedsrichterei, ist nicht nur für Körper und Geist gut, sondern junge Menschen ab 14 Jahren erlernen Schlüsselqualifikationen und sind eigene Führungspersönlichkeiten, wenn sie ihre Spiele leiten. Sie entwickeln diese Persönlichkeit und profitieren von dieser Entwicklung, von ihren Erfahrungen und von der Verantwortung, die sie übernehmen dann nicht nur auf dem Fußballplatz, sondern immer wieder auch im späteren Berufsleben. 

In der Öffentlichkeit sind wir sicherlich nicht so werbewirksam wie die Fußballvereine. Dennoch sind wir bei jedem Fußballspiel in Stadt und Landkreis Erlangen, ja sogar in ganz Mittelfranken, präsent und leisten einen enorm wichtigen Beitrag: Denn ohne Schiedsrichter funktioniert die „wichtigste Nebensache der Welt“ ganz einfach nicht. 

Noch nie ist jemand auf die Idee gekommen, uns SchiedsrichterInnenn, die Wochenende für Wochenende bei Wind und Wetter am Fußballplatz stehen, öffentlich auszuzeichnen oder bei Ehrungen mit zu nennen. Viele von uns fühlen sich deshalb als „notwendiges Übel“. 
 
Die öffentliche Hand unterstützt Gott und die Welt, auch Fußballvereine und das ist auch gut so. Leider werden die Schiedsrichtergruppen finanziell nicht unterstützt.