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Kinder suchtkranker Eltern - Projekt Drachenherz schenkt Hoffnung

„Wenn meine Oma stirbt muss ich die Mama für meine Schwester sein.“ Kinder suchtkranker Eltern tragen oft zu früh zu viel Verantwortung. Im Projekt „Drachenherz“ helfen wir diesen Kindern, gemeinsam stark zu sein. Helfen Sie mit!

E. Fast von Blaues Kreuz in Deutschland e.V.Nachricht schreiben

 
Mehr als jedes sechste Kind in Deutschland lebt in einer Familie mit einem suchtkranken und/oder psychisch kranken Elternteil. Entwicklungsmöglichkeiten für diese Kinder und Jugendlichen sind meist sehr eingeschränkt. Die Probleme in der Familie belasten sie, oft entwickeln sie Schuld- und Schamgefühle, sind mit Gewalt konfrontiert und kümmern sich um erkrankte Elternteile oder jüngere Geschwister. Eigene Bedürfnisse kommen zu kurz. Vielfältige psychische Belastungen sind die Folge. Oft isolieren sich die Kinder Suchtkranker von ihrem übrigen Umfeld, fühlen sich unverstanden und alleingelassen – ein fataler Teufelskreis, der ihre Probleme nur weiter verstärkt. 
 
Das Projekt Drachenherz wirkt dem entgegen, indem es betroffene Kinder und Jugendliche zusammenbringt und ihnen Halt und Unterstützung bietet. In pädagogischer Gruppenarbeit lernen die jungen Teilnehmer, sich zu öffnen, ihre Sorgen, Wünsche und Gefühle mitzuteilen. Die Gruppe wird zu einem Zuhause, das sie „Zuhause“ nicht vorfinden. Die Solidarität und Geborgenheit der Gruppe entlastet die Kinder und Jugendlichen ungemein – sie wagen sich, wieder zu lächeln, zu träumen und zu hoffen. 
 
Der überwiegende Teil der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen stammt aus einer Familie mit Alkoholproblemen. Knapp die Hälfte der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen leiden unter Störungen wie ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) oder FAS (Fetales Alkoholsyndrom) und sind in ihrer Intelligenzleistung eingeschränkt. Unter der Anleitung qualifizierter und einfühlsamer Pädagogen wird diesen Einschränkungen Rechnung getragen. 
 
Durchgeführt wird das Projekt vom Blau-Kreuz-Zentrum Hagen. Die Gruppensitzungen sind so aufgebaut, dass Teilnehmer einen Block zu ihrer freien Gestaltung haben, in einem anderen wird unter Anleitung der pädagogischen Mitarbeiter intensiv an Problemstellungen gearbeitet. Wichtiger Bestandteil des Programmes sind Ausflüge, sowie Sport und Spiel im Freien und der Einbezug und die Suchtberatung der Eltern. 
 
Die Nachfrage nach Teilnahme ist groß, jedoch sind Plätze und Anzahl der Gruppen begrenzt. Um mehr Kindern und Jugendlichen Halt und Perspektive geben zu können, benötigen wir Ihre Unterstützung. 
Wir freuen uns über Ihre Spende, sei sie noch so klein! 
 
Weitere Informationen zu unserer Arbeit mit suchtkranken- bzw. gefährdeten Menschen finden Sie auf unserer Homepage: www.blaues-kreuz.de 

Bild: Camille Minouflet, Unsplash

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