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Medizinische und psychologische Versorgung für Menschen in Mosul

Hilf uns, IS-Überlebenden in Mosul nach der fast kompletten Zerstörung ihrer Stadt wieder eine Lebensperspektive zu finden - durch medizinische und psychologische Betreuung in unserem lokalen Behandlungszentrum.

A. Koç von Jiyan Foundation for Human RightsNachricht schreiben


 Seit Juli 2017 gilt die nordirakische Großstadt Mosul offiziell als vom Islamischen Staat befreit. Zuvor kämpfte eine Allianz aus regionalen, nationalen und internationalen Akteuren gegen die seit 2014 andauernde IS-Herrschaft in der Stadt. 
 
Die monatelange "Schlacht um Mosul" hinterließ neben einer fast komplett zerstörten städtischen Infrastruktur eine traumatisierte und oft physisch beeinträchtigte Bevölkerung. Doch für die Tausenden Frauen, Kinder und Männer, die das dreijährige IS-Regime sowie die Befreiung ihrer Stadt überlebten, gibt es kaum Möglichkeiten medizinischer oder psychologischer Betreuung. Die meisten Versorgungseinrichtungen wurden zerstört oder funktionieren nur sehr eingeschränkt und Medikamente sind knapp. 
 
Die Jiyan Foundation betreibt ein Netzwerk aus Behandlungseinrichtungen für Betroffene von Menschenrechtsverletzungen im Nordirak. Seit 2018 behandeln unsere Ärzt*innen und Psycholog*innen auch Überlebende des IS medizinisch und psychologisch in unserem lokalen Zentrum in Mosul. Zu uns kommen viele Menschen, die unter posttraumatischen Belastungsstörungen, Angst, Depression oder chronischen Schmerzen leiden. Darüber hinaus herrscht ein großer Bedarf an chirurgischen Eingriffen und medikamentöser Behandlung, den unser Team versucht, zu decken. Alle unsere Angebote sind kostenfrei. 
 
Seit 2014 konnten wir mehr als 800 Überlebende des IS, darunter über 500 Frauen und 150 Kinder, in Langzeittherapien aufnehmen. Unsere lokalen Ärzt*innen, Psycholog*innen und Physiotherapeut*innen erarbeiten gemeinsam einen Behandlungsplan für eine optimale Rehabilitation, z.B. durch Einzel- oder Gruppen-, Kunst-, Sporttherapie oder Traumabewältigung mit Tieren. 
 
Salah Ahmad, Gründer und Leiter der Jiyan Foundation for Human Rights, beschreibt in diesem Interview mit Deutschlandradio Kultur, wie Menschen mit schlimmsten Gewalterfahrungen durch psychologische Hilfe wieder neue Lebensperspektiven entwickeln. 
 
Spenden bei Betterplace helfen uns, diese Perspektive für betroffene Menschen zu schaffen und ihnen bei der Bewältigung ihres Traumas zu helfen. 
 
Weitere Informationen zu unserer Arbeit gibt es auf https://www.jiyan-foundation.org/de
Regelmäßige Updates auf Englisch veröffentlichen wir auch auf Twitter (https://www.twitter.com/jiyanfoundation) und Facebook (https://www.facebook.com/jiyanfoundation).