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Den Mangel beenden - Unseren Kindern Zukunft geben!

Das Bildungsbündnis will in Sachsen-Anhalt ein Volksbegehren initiieren, um so den Bedarf an Lehrkräften, pädagogischen Mitarbeiter*innen und an Schulsozialarbeiter*innen erstmals im Schulgesetz verbindlich festzuschreiben.

M. Jacob von Landesverband der Kita- und Schulfördervereine STNachricht schreiben

Das Bündnis „Den Mangel beenden! Unseren Kindern Zukunft geben!“ kämpft gegen die sich ständig verschlechternde Versorgung der Schulen mit Lehrkräften und pädagogischen Mitarbeiter*innen und gegen das Ende der Schulsozialarbeit. Im ganzen Land sind die Probleme allgegenwärtig: Stundenausfälle bis hin zu zeitweise kompletten Schulschließungen und Fächer, die in einigen Schulen schon gar nicht mehr unterrichtet werden, so dass auf den Zeugnissen immer mehr Noten nicht erteilt werden können.
 
Unsere Volksinitiative, die im Jahr 2017 von fast 100.000 Bürger*innen unterstützt wurde, hat noch nicht zu Verbesserungen geführt. Denn entgegen allen Beteuerungen der Landesregierung sinkt der Personalbestand in den Schulen beständig, trotz kontinuierlich steigender Schülerzahlen. Zwischen 2013 und 2018 entstand in Sachsen-Anhalt so bereits ein Defizit von ca. 1.200 Lehrervollzeitstellen (das entspricht dem Unterrichtsvolumen eines ganzen Schuljahres). Außerdem fehlen inzwischen mehr als 500 pädagogische Mitarbeiter*innen. Statt alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um mehr Pädagogen in die Schulen zu holen, wird der Bedarf von der Landesregierung immer wieder in Frage gestellt und willkürlich abgesenkt. 
 
Aus den Erfahrungen der vergangenen Monate wissen wir, dass nur erhöhter Druck die Verantwortlichen zum Handeln zwingt. Deshalb will unser Bündnis aus Eltern- und Schülergremien, betroffenen Verbänden und Politikern nun ein Volksbegehren herbeiführen. Ein Volksbegehren ermöglicht es Bürger*innen einen Gesetzentwurf direkt in den Landtag einzubringen. Wir wollen das Schulgesetz ändern und den Bedarf an Lehrkräften, pädagogischen Mitarbeiter*innen und Schulsozialarbeiter*innen in Abhängigkeit von der Schülerzahl erstmals verbindlich festschreiben. Dafür benötigen wir die Unterschriften von mindestens 165.000 Wahlberechtigten – eine ziemlich hohe Hürde, die wir gemeinsam überwinden wollen. 
 
Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende, das Volksbegehren zu finanzieren. Ihr Geld fließt in die Vorbereitung, Umsetzung und Durchführung des Volksbegehrens bis zum Frühjahr 2020. Insgesamt rechnen wir derzeit mit einem Finanzbedarf von mindestens 15.000 Euro für die Herstellung der Unterschriftsmaterialien, deren Verbreitung und anschließende Auswertung. Unterstützen Sie uns, wenn Ihnen die Schulbildung unserer Kinder am Herzen liegt! Auch kleine Spenden helfen weiter! Vielen Dank.