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Krankenhaus Ghana – Solidaritätsmedizin

Ein Projekt von Hilfe für Krankenhausbau in Ghana e.V.
in Accra, Ghana

Immer noch sterben in Ghana viele Frauen und Kinder bei der Geburt. Das Besondere an dem Krankenhaus für Ghana soll sein, dass hier Kinder, die jünger als fünf Jahre alt sind, kostenlose medizinische Versorgung erhalten.

S. Okae
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Über das Projekt

„Eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt“

Mit dem Wunsch, ein guter Arzt zu werden, begann Dr. Okae 2002 sein Medizinstudium an der Charité in Berlin. Vier Jahre später kehrte er mit einem Stipendium vom DAAD (Deutscher Akademischer Austausch-Dienst) für ein Malaria-Projekt zeitweise nach Ghana zurück.
 „Erst dieser direkte Vergleich beider Länder hat mir bewusst gemacht, wie unzureichend die medizinische Versorgung in meinem Heimatland ist“, sagt der Vater von fünf Kindern. Die Eindrücke aus Ghana führten zu seinem Entschluss, einen Beitrag vor Ort zu leisten, um die Situation zu verbessern!
 
 So wuchs die Vision für ein Krankenhaus nach dem Solidaritätsprinzip, in dem Kinder unter 5 Jahren kostenfrei behandelt werden, wenn die Eltern nicht über die notwendigen Mittel verfügen. Um sich seinen Traum zu erfüllen, fing er an zu sparen. „Meine Wohnung im Studentenwohnheim war schön billig und Partys waren eh nie mein Ding“, sagt er lächelnd.
 Im Jahr 2010 war es dann so weit. Er kaufte ein Grundstück in einem Vorort von Accra und begann mit dem Bau des Krankenhauses. In den vergangenen Jahren hat er bereits über 400.000 € aus eigenen Mitteln in das Krankenhaus gesteckt. Um diese Summe anzusparen, ist er zusätzlich zu seiner Stelle als Oberarzt im Krankenhaus (momentan Paracelsusklinik Hemer) viele Tage und Nächte als Notarzt unterwegs gewesen.
 Das meiste organisiert Dr. Okae von Dortmund aus und schickt regelmäßig Seecontainer mit Baumaterialien, Mobiliar und medizinischen Geräten in sein Heimatland. So durfte er mit Hilfe seiner ehrenamtlichen Helfer Fenster, Türen, Handläufe, Betten und viele andere Sachspenden aus Kliniken in Deutschland sammeln, weil diese Dinge nicht mehr benötigt oder modernisiert werden. Aber auch Apotheker oder Ärzte, die z.B. aus Altersgründen aufgeben, überlassen viele nützliche Spenden zur weiteren Verwendung in Afrika.

Die Bauaufsicht vor Ort in Ghana hat sein Freund, der Ingenieur Dr. Eric Ofosu Antwi, sowie einige Familienmitglieder, die alle das Herzensprojekt mit unterstützen. Am liebsten ist es Dr. Okae aber, wenn er persönlich vor Ort sein kann. Zwei Mal im Jahr fliegt er nach Ghana, um die Fortschritte auf der Baustelle zu besichtigen und selbst tätig zu werden. Unterstützung hierbei erhält er von einigen deutschen Handwerkern, die ihren Jahresurlaub und ihre Arbeitskraft unentgeltlich zur Verfügung stellen und auch die Kosten der gesamten Reise selbst übernehmen. 
 
Nach Inbetriebnahme des neuen Krankenhauses sollen mittelfristig über 100 Mitarbeiter (Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger) beschäftigt werden. Viele ghanaische Fachkräfte vor Ort und in Deutschland warten bereits ungeduldig auf diesen Start, da sehr großes Interesse an einer Beschäftigung in solch einem Krankenhaus herrscht. Auch Dr. Okae wird mit seiner Familie nach Ghana zurückkehren, um dort die Patienten zu behandeln. „Es ist mir bewusst, dass es ein sehr langer Weg zum Ziel ist. Aber eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt“, sagt der Vater von fünf Kindern zuversichtlich.

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2007gegründet
12.500gemeinnützige Organisation
185 Mio €für den guten Zweck
Initiative Transparente Zivilgesellschaft (Logo)

Immer noch sterben in Ghana viele Frauen und Kinder bei der Geburt. Das Besondere an dem Krankenhaus für Ghana soll sein, dass hier Kinder, die jünger als fünf Jahre alt sind, kostenlose medizinische Versorgung erhalten.

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