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Ausbildung im modernen Lehmbau unter nachhaltigen Gesichtspunkten - Namibia

Der Bau einer Lagerhalle und einer Küche aus Lehm für eine Genossenschaftsfarm in Namibia soll gleichzeitig der Ausbildung von jungen Menschen in Techniken des Lehmbaus dienen.

Alim W. von Dörfer der Zukunft e.V.Nachricht schreiben

Es ist geplant, eine praktische Lehmbau-Ausbildung mit dem Errichten einer Lagerhalle und einer Küche für Biogemüse auf einer Genossenschaftsfarm durchzuführen.  

Die Farm existiert seit ca. 5 Jahren und wird von 26 einheimischen Familien betrieben. Die Ausbildung der Einheimischen zu Bio-Gemüsebauern erfolgte bereits durch den deutschen Verein Pallium e. V. aus Gießen. Da die Farm in einem sehr heißen Gebiet liegt und das Feldgemüse direkt nach der Ernte zum Markt nach Windhoek gefahren wird, damit es nicht verdirbt, wird eine Küche zur Vorbereitung (Säuberung, Paketierung etc.) und zum kurzzeitigen Lagern des Gemüses ohne Elektrizität und Klimaanlage benötigt.

Wir werden zum Lagern einen halbunterirdischen Lehmkeller in Kuppelbauweise und eine Küche aus dicken Lehmwänden, ebenfalls in einer Kuppelbauweise, während der Ausbildung zusammen mit den Auszubildenden errichten. Es ist für uns wichtig, dass wir Handwerker und junge Menschen vor Ort und aus der Umgebung in die Techniken des modernen Lehmbaus einführen und darin ausbilden. Es ist uns weiterhin wichtig, dass es nach der Ausbildung zu Nachbauten in der Region kommt – ähnlich wie in unserem Ausbildungs-Projekt aus dem Jahr 2017 in Tansania, welches mittlerweile mit einem Nachbau fortgesetzt wurde und noch ca. 8 weitere Wohngebäude folgen sollen. 

Das Geld wird benötigt, um vor Ort Baustoffe, Werkzeuge, die Ausbilder und die auszubildenden Handwerker zu bezahlen. Die Handwerker benötigen einen Ersatzlohn, um ihre Familien während ihrer Weiterbildung ernähren zu können.  Ebenfalls sind die Verpflegung und zum Teil die Übernachtungskosten der Teilnehmer, insbesondere der einheimischen, ungelernten Jugendlichen, mit diesem Geld zu bestreiten.