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Restaurierung des historischen Bahnbusses „DB 23-474“

Achtziger-Jahre-Nostalgie auf sechs Reifen: Bitte unterstützen Sie uns bei der Instandsetzung des originalen Setra-Bahnbusses „DB 23-474“ aus dem Jahr 1984.

Andreas Z. von Hallertauer Lokalbahnverein e.V.Nachricht schreiben

Der Hallertauer Lokalbahnverein e.V. wurde zur Realisierung von eisenbahnhistorischen Projekten in der Hallertau und den angrenzenden Teilen Ober- und Niederbayerns gegründet. So wurden seit 2006 mehrere Sonderzugfahrten mit dem „Wolnzach-Express“ auf dem noch in Betrieb befindlichen Reststück der Hallertauer Lokalbahn zwischen Rohrbach (Ilm) und Wolnzach Markt organisiert.

Die Streckenabschnitte Wolnzach – Mainburg/Au i.d.Hallertau (stillgelegt 1996) und Au i.d.Hallertau – Zolling (stillgelegt 1970) sowie die Zweigstrecke von Rohrbach (Ilm) nach Geisenfeld (stillgelegt 1988) existieren heute allesamt nicht mehr.

Bahnbus „DB 23-474“ 
Seit Sommer 2017 ist der Verein im Besitz des ehemaligen Passauer Bahnbusses „DB 23-474“, so seine früheres Behördenkennzeichen. Bei diesem Überlandbus vom Typ Kässbohrer Setra S 215 UL von 1984 handelt es sich zudem um einen der letzten erhaltenen bayerischen Bahnbusse überhaupt. Bis in die achtziger Jahre betrieb die Deutsche Bundesbahn als Ersatz für stillgelegte Lokalbahnen und zur Ergänzung ihres weiteren Schienennetzes eine Vielzahl an regionalen Omnibuslinien. Zum Einkaufen oder Arztbesuch in die nächste Stadt, als Zubringer zum Bahnhof oder im Schülerverkehr – in den meisten ländlichen Regionen Bayerns gehörte der Bahnbus zu Zeiten von Telefonzellen, Neuer Deutscher Welle, Vokuhila, Schimanski und Schwarzwaldklinik ganz selbstverständlich zum Alltag und Straßenbild mit dazu.

Mit „DB 23-474“, der bis 1994 im Bayerischen Wald und im Rottal in Diensten der Bahn stand und danach einem Privatunternehmen im Raum Mühldorf gehörte, möchte der Verein stellvertretend die Geschichte vieler stillgelegter Eisenbahnstrecken sichtbar halten und durch einen betriebsfähigen Oldtimer repräsentieren. 

Instandsetzung
Dank der langjährigen Vorarbeit des Vorbesitzers und durch private Initiative und Eigenmittel des Vereins erstrahlte der Oldtimerbus nach einer professionellen Rostsanierung bereits im Frühjahr 2018 wieder in seinem ursprünglichen himbeerroten Farbkleid. Erste Sonderfahrten und die Präsentation auf Ausstellungen fanden ab Sommer statt, bis Ende 2018 waren bereits rund 30.000 Euro und hunderte ehrenamtliche Arbeitsstunden investiert.

Dennoch sind weiter zahlreiche Arbeiten zum Erhalt des Fahrzeugs erforderlich, für die in der Regel Fachfirmen engagiert werden müssen. So benötigt der Bus mit über einer Million Kilometern „auf der Uhr“ in absehbarer Zeit unter anderem weitere Instandsetzungen an Motor, Bremsanlage und Elektrik. Dazu benötigen wir Ihre Hilfe.

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Mit jedem Euro unterstützen Sie uns beim Erhalt dieses in dieser Form heute bereits einzigartigen Klassikers der Automobil- und Eisenbahngeschichte aus dem vordigitalen Zeitalter.