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Gamjiyo - gemeinsam Perspektiven schaffen

Harte Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft: Von Hand gegrabene Brunnen machen den Zugang zu Wasser gefährlich und sehr mühsam. Gemeinsam sichern wir mit einer zuverlässigen Wasserversorgung die Lebensgrundlage afrikanischer Kleinbauern in Saba.

K. Rickert von Engineers Without Borders (EWB)Nachricht schreiben

 Gambia gehört aktuell zu den am schlechtesten entwickelten Ländern der Welt (Im Ranking des Human Development Index belegt Gambia Platz 174 von 189). Durch den Klimawandel nähert sich der nördliche Teil des Landes immer stärker der einst fernen Wüstengegend an. Das früher sehr gute Ackerland kann heute aufgrund von Wassermangel nur noch schlecht bewirtschaftet werden. Da 90% der Bevölkerung von der Landwirtschaft leben, sehen viele hierdurch ihre Existenz bedroht. Zudem erschweren die Bedingungen vor Ort die alltägliche Arbeit. Die nur von Hand gegrabenen Löcher sind einsturzgefährdet und stellen nur unter großem körperlichen Aufwand Wasser bereit.

Das Ziel des Projekts verfolgt den Aufbau einer Wasserversorgung für zwei Agrarfelder im Dorf Saba. Hierzu soll ein Bohrloch mit einer Solarpumpe eine zuverlässige Wasserversorgung gewährleisten. Die hierfür benötigte Energie soll durch eine Photovoltaikanlage bereitgestellt werden. Des Weiteren sollen auf den beiden Feldern mehrere Ausgabestellen installiert werden, sodass die Menschen mit nur geringem Aufwand ihr Gemüse bewässern können.