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Gamjiyo - gemeinsam Perspektiven schaffen

Ein Projekt von Engineers Without Borders (EWB)
in Saba, Gambia

Lagern von Früchten und des selbsthergestellten Düngers ermöglicht es den Menschen in Saba langfristiger zu planen, effizienter zu arbeiten und ihre Erträge zu steigern. Dazu soll der Bau eines Multifunktionsgebäudes dienen.

K. Rickert
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Über das Projekt

Gambia gehört aktuell zu den am schlechtesten entwickelten Ländern der Welt (im Ranking des Human Development Index belegt Gambia Platz 172 von 189). Derzeit leben ca. 75 % der Bevölkerung von der Landwirtschaft. Der Klimawandel stellt vor allem für diese Menschen eine Existenzbedrohung dar. Um der deshalb zunehmenden Landflucht entgegenzuwirken, wollen wir vor Ort neue Perspektiven schaffen.  

Unser Projekt verfolgt das Ziel, die Arbeit in der Landwirtschaft sicherer und effizienter zu gestalten. Außerdem soll mit diesem Projekt für die Bewohner von Saba eine Möglichkeit geschaffen werden, sich selbst besser versorgen zu können und finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen.  

Im aktuellen Projektabschnitt planen wir den Bau eines Multifunktionsgebäude, welches bei einem der Agrarfelder errichtet werden soll. Das Gebäude wird Lagermöglichkeiten für Gartengeräte, selbst hergestellten Dünger und die Ernte bieten. Zusätzlich wird es Schutz vor der Sonne und dem Regen bieten. 

Im Herbst 2019 haben wir in Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung in Saba eine Wasserversorgung für zwei Agrarfelder aufgebaut. Dazu gehört ein Bohrloch mit einer Solarpumpe, die über eine Photovoltaikanlage betrieben wird. Über einen Hochtank und ein Leitungssystem werden Entnahmebecken mit Wasser versorgt, was eine einfache Bewässerung der Felder ermöglicht. Außerdem umfasste das Projekt den Umstieg von synthetischem Dünger auf selbsthergestellten organischen Dünger.