Computerfreizeit für muskelkranke Jugendliche

Ein Hilfsprojekt von „Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e.V. DGM“ (P. Habbel-Steigner) in Freiburg, Deutschland

100 % finanziert

P. Habbel-Steigner (verantwortlich)

P. Habbel-Steigner
Das Leben voll auskosten:
Computer-Film-Freizeit für Kinder und Jugendliche in der Schweiz

Die Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e.V. DGM bietet zusammen mit der Schweizerischen Gesellschaft für Muskelkranke (SGMK) seit 2005 Computerfreizeiten für je fünf Jugendliche aus der Schweiz und aus Deutschland im Alter zwischen 12 und 18 Jahren an.

Die nächste Freizeit findet vom 25.02.- 03.03.2012 statt, und zwar im Ferienheim Wannental, in Gontenschwil, ca. 40 km nördlich von Luzern.

Zwei Medienprofis werden Filmworkshops durchführen, bei denen die Jugendlichen zusammen mit den ehrenamtlichen Betreuern kurze Filme produzieren und diese teilweise im Internet veröffentlichen. Die Jugendlichen erhalten nach Abschluss der Freizeit ein Zertifikat, mit dem sie die Lerninhalte des Computerkurs-Kurses nachweisen können.

Jedes Jahr findet auch ein spannender Ausflug als ein Wochen-Höhepunkt statt (z.B. 2010 ins Technorama Winterthur, 2011 in die Studios des Schweizer Fernsehens in Zürich).

Neben der Leitung der Freizeit sind immer mindestens eine Pflegefachkraft sowie mehrere ehrenamtliche Betreuer engagiert, sodass eine 24-Stunden-Betreuung gewährleistet ist.

Hier gibt es Fotos und Berichte von den Freizeiten der vergangenen Jahre:
http://www.dgm.org/index.php?article_id=744

Warum bieten wir Freizeiten für muskelkranke Jugendliche an?

Teenager wollen ihre Grenzen austesten, Abenteuer erleben und mit Gleichaltrigen zusammen sein. Muskelkranke Jugendliche bilden hier keine Ausnahme, obwohl – oder gerade weil – ihre Lebenserwartung oft stark verkürzt ist.

Mit den Freizeiten will die DGM den Jugendlichen und ihren Eltern zeigen:
- Freizeitaktivitäten sind trotz schwerer körperlicher Beeinträchtigung möglich.
- Begegnungen mit anderen, die das eigene Schicksal teilen, erleichtern die Auseinandersetzung mit der eigenen Krankheit.
- Die Erfahrung von Selbstständigkeit und Selbstbestimmung begünstigt die Ablösung vom Elternhaus.

Nicht nur die Jugendlichen profitieren von einer Teilnahme, sondern auch das familiäre Umfeld: Eine Entlastung von der Pflegeverpflichtung bedeutet eine Woche “Urlaub” für die Eltern!

Auch die ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer – oft Personen aus dem Sozial-, bzw. medizinischen Bereich (Studierende), aber auch engagierte Freiwillige – ziehen großen Gewinn aus den vielfältigen Erfahrungen: Sie lernen die Fähigkeiten der muskelkranken Menschen kennen und erfahren durch die unmittelbare Begleitung im Alltag, welche Unterstützung die Jugendlichen benötigen. Sie arbeiten in einem interdisziplinären Team und lernen so auch von Betreuern aus anderen Fachgebieten.

Weiter informieren:

Ort: Freiburg, Deutschland

Weiterlesen

Informationen zum Projekt:

Fragen an P. Habbel-Steigner (verantwortlich):

Fragen & Antworten werden geladen …