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Bleiberecht für lesbisch geflüchtete Frauen

Weltweit werden Lesben Gewalt ausgesetzt. Nach der Flucht leben viele weiter in Angst. Homosexualität ist ein anerkannter Fluchtgrund, aber die Behörden glauben ihnen ihre Verfolgung nicht. Wir brauchen Gelder, um ihr Bleiberecht durchzusetzen!

L. Asam von LeTRa Lesbentelefon e.V.Nachricht schreiben

Weltweit werden LGBTIQ+ diskriminiert, verfolgt, misshandelt, zwangsverheiratet, ermordet, gesteinigt, vergewaltigt, inhaftiert und von ihren Familien verstoßen. Nach ihrer Flucht leben sehr viele weiterhin in ständiger Angst.
 
Diskriminierte Genderidentität und -ausdruck sowie sexuelle Orientierung sind anerkannte Fluchtgründe. Aber das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge glaubt vielen Geflüchteten ihre Verfolgungsgeschichte nicht.

Keine Anerkennung bedeutet die konkrete Gefahr von Abschiebung. Des Weiteren bedeutet dies keinen oder erschwerten Zugang zu Deutschkursen oder zur Arbeitserlaubnis. Paare können meist nicht zusammenziehen. Geflüchtete LGBTIQ+ werden von den Behörden in Gemeinschaftsunterkünfte untergebracht, in denen sie ohne besonderen Schutz wohnen müssen. Meist liegen die Lager in ländlichen Gegenden, weit abgelegen von Beratungseinrichtungen und queeren Communities.

Bei der Münchner Lesbenberatungsstelle LeTRa sind derzeit 123 Lesben  angebunden, die in ihren Herkunftsländern um ihr Leben fürchten mussten. In beispielsweise Nigeria werden lesbische Handlungen sowie Engagement in LGBTIQ-Organisationen mit bis zu 14 Jahren Haft geahndet. In zwölf nördlichen Bundesstaaten droht strafverschärfend die Todesstrafe durch Steinigung. In Uganda wird selbiges mit lebenslanger Haft bestraft. Politische und religiöse Führer aus Nigeria und Uganda erklären öffentlich, dass Homosexualität Gift sei.  Mobs schlagen, vergewaltigen und ermorden dementsprechend, ohne hiervon staatliche Konsequenzen befürchten zu müssen. 

Etwa 80 % der geflüchteten Frauen, die bei LeTRa angebunden sind, wurden im Asylverfahren abgelehnt. Nur mit anwaltlicher Unterstützung kann gegen die Ablehnungen vorgegangen werden. Ein reguläres Klageverfahren kosten etwa 1200 Euro. Für diejenigen, die in ländlichen Regionen untergebracht sind, finanziert die Lesbenberatungsstelle LeTRa Fahrtkosten zur Beratung, Therapie oder Gerichtsterminen. Für diejenigen, deren Taschengeld vom Amt auf Null gekürzt wurde, finanziert LeTRa Lebensmittelkosten. 

Ihre und eure Spenden fließen hier rein: 
 
  • Fahrtkosten  (Bayernticket je 25 Euro)
  • Honorare für Rechtsanwält*innen (ca. 1200 Euro pro Klageverfahren)
  • Lebensmittelkosten 

Vielen Dank für Eure und Ihre Unterstützung!

LGBTIQ+ steht für Menschen, die sich als lesbisch, schwul, bisexuell, trans, inter* und/ oder queer und mehr verstehen. 

Dieses Projekt wird auch unterstützt über