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AKINDA - Netzwerk Einzelvormundschaften Berlin

Wir schulen und begleiten ehrenamtliche Vormund*innen für unbegleitete minderjährige Geflüchtete und bieten Beratung, Begleitung und Fortbildung an.

Ronald von XENION - Psychosoz. Hilfen für politisch VerfolgteNachricht schreiben

 Über 100.000 unbegleitete minderjährige Geflüchtete wurden in den Jahren 2015 - 2018 in Deutschland in Obhut genommen. Trotz der zurückgehenden Zahl an Geflüchteten, die es nach Europa schaffen, kommen weiterhin monatlich 40 - 80 Minderjährige unbegleitet in Berlin an. Sie alle brauchen einen verlässlichen gesetzlichen Vertreter, der sich um Dinge wie eine kind- bzw. jugendgerechte Unterbringung, den Asylantrag, Anmeldung in der Schule oder bei Vereinen, oder die ärztliche Versorgung kümmert. 

akinda – Berliner Netzwerk Einzelvormundschaften sucht, qualifiziert und vermittelt seit 1997 engagierte Ehrenamtliche. Während der Vormundschaft berät und unterstützt akinda die Vormund*innen und ihre Mündel und begleitet die jungen Volljährigen und ihre ehemaligen Vormund*innen im Rahmen von Patenschaften. Ehrenamtliche Einzelvormundschaft bietet Aufmerksamkeit, Verständnis und Zuneigung und trägt so zur Entfaltung der Persönlichkeit und der Verarbeitung traumatischer Erlebnisse durch die Flucht und die damit verbundene Trennung von der Familie bei. 

akinda leistet damit eine wichtige direkte Unterstützungsleistung für geflüchtete Kinder und Jugendliche und trägt so auch zur Integration dieser jungen Menschen in die Aufnahmegesellschaft bei. Für die Ehrenamtlichen stellen die Erfahrungen mit Geflüchteten und ihrer Lebensrealität in Deutschland eine persönliche Bereicherung dar, die immun macht gegen rechte Parolen und Feindbilddenken. 

akinda – Berliner Netzwerk Einzelvormundschaften ist ein Projekt des Vereins XENION – Psychosoziale Hilfen für politisch Verfolgte e.V. 

Ein Beispiel: Mary (16) hat mit Hilfe einer kirchlichen Organisation unter dramatischen Umständen ihr Herkunftsland Sierra Leone verlassen. Nach einer dreimonatigen Odyssee kam sie in Berlin an. Ihr Asylantrag wurde abgelehnt und sie erhielt eine Duldung, da eine sofortige Abschiebung zum Glück nicht möglich war. 

Mit Hilfe von akinda hat Mary eine ehrenamtliche Vormundin gefunden. Frau L. hat die Vormundschaft übernommen und Mary geholfen, weiter in Berlin bleiben zu dürfen. Mehrmals im Monat besucht sie Mary in ihrer Jugend-WG. Die beiden reden dann viel über die Situation in Sierra Leone und das Leben in Deutschland. Mary macht gerade ihren Schulabschluss und möchte eine Lehre beginnen. Frau L. wird sie dabei weiter unterstützen. 

akinda – Berliner Netzwerk Einzelvormundschaften möchte möglichst vielen unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten eine*n Einzelvormund*in an die Seite stellen. Zur Realisierung dieser Arbeit benötigen wir auch Ihre finanzielle Unterstützung!

Mehr Informationen auf unserer Website:
http://www.akinda-berlin.org/