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Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung in Kolda / Senegal

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Gemeinsam mit der NGO USU bekämpfen wir schon seit 2010 die weibliche Genitalverstümmelung im Süd-Senegal. Unser Ansatz ist dabei ganzheitlich: wir arbeiten mit der gesamten Bevölkerung, um alle von der Schädlichkeit der Tradition zu überzeugen.

U. Schulze von (I)NTACT e.V.Nachricht schreiben

Unser neues Projekt gegen weibliche Genitalverstümmelung im Süden Senegals ist gestartet! Das Team unserer Partnerorganisation USU arbeitet dort in 242 Dörfern mit dem Ziel, die grausame Tradition abzuschaffen.

Die Tradition, weibliche Genitalien teilweise oder vollständig zu entfernen, ist innerhalb der Ethnien im Süd-Senegal stark verbreitet. Für uns ist es wichtig, die genauen Hintergründe zu kennen, warum die Bevölkerung die Tradition befürwortet. Diese reichen von kulturellen Begründungen ("gehört zu unserer Identität" und "war schon immer so") zu mystischen und religiösen ("Gott, oder die Ahnen, möchten es so",  "wenn ich meine Tochter nicht beschneide, werden wir bestraft").

Es ist äußerst wichtig,  die religiösen und traditionellen Chefs über die Schädlichkeit der Tradition aufzuklären. Sie genießen ein hohes Ansehen und können ihre Bevölkerung am besten überzeugen, ihre Mädchen intakt aufwachsen zu lassen. Auch die Beschneiderinnen werden von unseren ProjektarbeiterInnen direkt angesprochen, sie erhalten auf speziellen Seminaren detaillierte Informationen über die schlimmen Folgen ihres Tuns und die Möglichkeit zum Austausch. Im Anschluss haben sie die Möglichkeit, im Projekt mitzuarbeiten und die Bevölkerung in ihren Dörfern an ihrem neuen Wissen teilhaben zu lassen.

Wir sprechen natürlich auch selbst die Bevölkerung an, insbesondere Familien mit Töchtern und Schülerinnen und Schüler. 
Bereits beschnittene Mädchen haben die Möglichkeit, sich auf Folgeschäden untersuchen  und gravierende Schäden behandeln zu lassen. So möchten wir auch denen helfen, die bereits unter dem Eingriff leiden. Außerdem sind solche Untersuchungen auch als Aufklärungsmaßnahmen zu sehen: die Familien erkennen die tatsächlichen Folgen.

Als weitere Aufklärungsmaßnahmen finden Gruppengespräche statt, es werden Filmvorführungen oorganisiert und Radiosendungen zum Thema erstellt.

Hilf mit, das Projekt zu verbreiten