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Menstruationshygiene für Mädchen und Frauen in Bangladesch

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ASCEND e.V. unterstüzt den Aufbau einer nachhaltigen Versorgungstruktur mit Hygieneprodukten und fördert dadurch - sowie mit Aufklärungsworkshops - die Menstruationshygiene in Bangladesh

Mara Z. von ASCEND e.V.Nachricht schreiben

Das Thema Menstruation unterliegt einer starken Tabuisierung in der bangladeschischen Gesellschaft. Mädchen und Frauen gelten während ihrer Menstruationsperiode als "unrein" und werden in dieser Zeit von einem Großteil der gesellschaftlichen Aktivitäten ausgeschlossen. Kultureller Glaube und soziale Normen schränken das Bewusstsein und die Kommunikation zur weiblichen Menstruation, sowohl innerhalb der Gesellschaft, als auch innerhalb der Familien, stark ein. Junge Mädchen werden meist nicht über Menstruation sowie deren Hintergründe aufgeklärt und verheimlichen daher oft aus Scham und Angst ihre ersten Menstruationen. Die Gesellschaft ist in dem Glauben, dass Dinge verderben oder ruiniert werden, wenn Frauen sie während ihrer Perioden berühren. Während einige dieser Anschauungen keine unmittelbare Gesundheitsgefährdung für Mädchen und Frauen darstellen, setzt die grundsätzliche Ablehnung jeglicher Kommunikation zum Thema Menstruation die Gesundheit der Frauen aufs Spiel und erschwert ihr Leben in der Gesellschaft.
 
Was ist das Problem? 
  • Enorme Tabus und Aberglauben um die Menstruation. Extrem konservative Gesellschaft
  • Hohe Armut und niedriges Bildungsniveau (<30%)
  • 97% Frauen benutzen keine Damenbinden. Gewöhnlich werden Tücher oder Lumpen verwendet
  • Menstruationstücher können nicht richtig trocknen, da sie immer vor anderen Familienmitgliedern versteckt werden
  • Eingeschränkter Zugang zu sanitären Anlagen und Produkten 
  • Für Männer ist es sehr ungewöhnlich, Hygieneartikel für Frauen im Markt oder in der Stadt zu kaufen, während Frauen es nicht gewohnt sind, alleine einkaufen zu gehen

Was sind unsere Ziele? 
  • Durchführung von Schulungen und Workshops zur Aufklärung von Mädchen und Frauen und Sensibilisierung der männlichen Gemeindemitglieder über Menstruation und Menstruationshygiene 
  • Durchführung von drei Gesundheitscamps zur Behandlung menstruationsbedingter Krankheiten
  • Aufbau einer lokalen Fertigungsstätte zur Herstellung preiswerter, wiederverwendbarer Damenbinden
  • Aufbau einer mobilen Versorgungseinheit - dadurch Anbindung bislang abgelegener Dörfer an die Versorgungsstruktur mit Hygieneprodukten und Unterstützung der ansässigen Mädchen und Frauen
  • Entwicklung eines wirtschaftlich tragefähigen Modells zur Herstellung und Verteilung von hochwertigen und kostengünstigen Damenbinden in ländlichen Gebieten Bangladeschs und Beratung beim Aufbau eines „Social Enterprises“ 

Das Projektgebiet liegt im Subdistrikt Dacope Upazilla, Khulna Distrikt in Bangladesh, umfasst 10 Dörfer (Kakra Bunia, East Saheberabad, East-Bajua, West-Bajua, Chunkri, Berer Khal, Baraitola, Orabunia, Amtoli und West Banishanta), in denen ca. 3800 Frauen und Mädchen im menstruationsfähigen Alter leben
Laufzeit März bis August 2019 

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