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Profi-Wippe für den Koordinationssinn von Rettungshunden

Die Bereitschaft Rettungshundearbeit beim DRK Heidenheim bildet ihre Hunde aus, um in Notfällen mit ihnen als Teams Menschen helfen zu können. Ein langgehegter Wunsch der Staffelmitglieder ist die Anschaffung einer Profi-Wippe.

A. Rossi von DRK Bereitschaft Rettungshundearbeit HeidenheimNachricht schreiben

Wer mit Hunden ein professionelles Training betreibt, benötigt ein Equipment, das etwas aushält. Die Bereitschaft Rettungshundearbeit beim DRK Heidenheim bildet ihre Vierbeiner aus, um in Notfällen mit ihnen als Suchhunde arbeiten und Menschen helfen zu können. Ein langgehegter Wunsch der Staffelmitglieder ist die Anschaffung einer Profi-Wippe, bei der die Hunde mit einem Höchstmaß an Spaß ihren Koordinationssinn trainieren können.
 
Äußerst neugierig und gleichzeitig sehr vorsichtig geht der kleine Nabib auf dieses seltsame Teil zu, das da auf der Wiese des Trainingsgeländes steht. Er sieht es zum ersten Mal, schnüffelt daran. Mal sehen, was sich damit machen lässt. Aha, es scheint, dass man darauf stromern kann. Also setzt der Welpe mutig zunächst die erste seiner noch etwas zu großen Vorderpfoten auf das einladend schräg liegende Brett, dann folgt die zweite. Seine Hundeführerin beobachtet diese leicht tollpatschigen Gehversuche mit wachsamen Augen, begleitet den Vierbeiner zusammen mit einer Kameradin: Die zwei Frauen an beiden Seiten des wackligen Bretts sind jederzeit bereit, einen möglichen Absturz von Nabib zu verhindern. ... 

Szenenwechsel! Denn leider ist diese kleine Geschichte frei erfunden. „Na ja, sagen wir mal, sie ist Wunschdenken“, erklärt die Staffelleiterin Gertrud Fucker. Die Mitglieder der Bereitschaft träumen schon lange von einer Hundewippe. „Das, was wir momentan einsetzen, verdient diese Bezeichnung eigentlich nicht – oder nicht mehr.“ Bislang scheiterte die Neuanschaffung jedoch am Preis. „Der ist hoch, aber dafür hätten wir ein sinnvolles Multifunktionsteil – quasi ein 3-in-1“, fasst die langjährige Hundeführerin zusammen. 
Erstens ließe sich die Wippe für die Welpen- und Junghundeteams einsetzen. Hier stünde zunächst das Üben der Geschicklichkeit im Vordergrund, ausgerichtet als gemeinsame Challenge im Sinne eines „Wir schaffen das!“ Zweitens hätte die Bereitschaft mit einer Wippe im Equipment endlich die Möglichkeit, auch bei den Einsatzhunden ein kontinuierliches Training der Balance- und Koordinationsfähigkeit in den Ausbildungsplan einzubauen. „Beides brauchen sie – gerade wenn sie in unwegsamem Gelände oder in Trümmern suchen sollen. Genauso wie Selbstbewusstsein, das sich mit den Wippen-Übungen ebenfalls regelmäßig stärken ließe“, erläutert die erfahrene Staffelleiterin. „Und drittens könnten wir dank einer solchen Wippe mit Spaß und Spiel auch unseren Rentner-Hunden mehr Lebensqualität bieten. Dazu wird noch ganz nebenbei der Gleichgewichtssinn unserer Fellnasen weiter gefördert.“ 

Da die Geräte im laufenden Trainingsbetrieb sehr oft genutzt werden, müssen sie äußerst widerstandsfähig und wetterfest sein und selbst nach vielen Übungsstunden den höchsten Standards genügen. Sicherheit für Mensch und Tier gilt als oberstes Gebot. Deshalb präferiert die Bereitschaft das Pendant zu einer Profi-Brücke, die im vorigen Jahr angeschafft wurde. So werden für die stabile Ausführung der Wippe rund 800 Euro veranschlagt. „Wir hoffen inständig, diesen Betrag über die Spendenaktion zusammenzubekommen.“