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Terrassenüberdachung mit Photovoltaik

Wachkomapatienten brauchen Lebenshilfe - keine Sterbehilfe! Inklusion braucht bei uns einen geeigneten Ort, den wir auch in ökologischer Verantwortung sehen wollen.

A. Saur von CERES e.V. Verein zur Hilfe für CerebralgeschädigtNachricht schreiben

CERES hat im Jahr 2012 die erste Wachkomawohngemeinschaft in Baden-Württemberg aufgebaut. Ohne jegliche staatliche Fördergelder haben wir in der Bahnhofstr. 8 in Mössingen das ehemalige Forstamt erworben und bereits damals mit Erdwärme und Solarzellen ausgestattet. Sechs Jahre und 3 zerrissene Zelte später, haben wir uns dazu entschlossen, die Terrasse fest zu überdachen. Bei einem Strombedarf von 20000 kWh im Jahr für Strom und 7000 kWh Wärmepumpe HT und 11400 kWh NT, liegt unser Wunsch, die Terrassenüberdachung mit Photovoltaik auszustatten auf der Hand.
 Unsere Bewohner, allesamt Wachkomapatienten, die auf elektrische und medizinische Geräte angewiesen sind sollen mit ihren Angehörigen und Besuchern ein sicheres Plätzchen im Garten vorfinden, welches uns auch noch hilft, Stromkosten zu sparen.
Die Pflege in Deutschland ist so schlecht wie ihr Ruf, sogar noch schlechter. Wer Gutes über die Pflegesituation schreibt oder sagt, bewegt sich in einem Paralleluniversum oder sagt die Unwahrheit. Die Juristen nennen so etwas „dolus eventualis“ – den bedingten Vorsatz, mit dem eine Tat zwar nicht direkt gewollt, aber doch billigend in Kauf genommen wird.
 Dieses Hintergrundwissen führte zum Aufbau von Haus CERES – mit dem Ziel, den Aufbau einer sich kontinuierlich verbessernden Gemeinschaft, die mitbestimmt häusliche Pflege in einem anderen Rahmen betreibt. Dadurch erfolgt eine Entlastung der Familienverbände, wobei speziell sozialer Isolation entgegen gewirkt wird. In vielen Fällen sind aber auch die eigenen vier Wände für eine qualifizierte Versorgung schlichtweg nicht geeignet. Die Idee der Begleitung und Pflege in ambulant betreuten Gemeinschaften bricht diese unbefriedigende Situation auf.
Weg von der Betroffenheitslogik, hin zu Beteiligungskultur“ . „Vielfalt fördern“ heißt für CERES, „Mehrwert schaffen“ – vor dem Hintergrund, dass Bürgerengagement immer häufiger nicht nur soziales, sondern auch ökonomisches Kapital schafft und diese beiden Aspekte dann auch kreativ miteinander verbindet. Der Gemeinschaftsgedanke erfährt eine Renaissance, woraus neue Formen des Wirtschaftens entstehen. Hybride Organisationen führen wirtschaftliches und gemeinnütziges Handeln auf innovative Weise zusammen. Angehörige assistenzbedürftiger Menschen gründen Wohngemeinschaften als Verein oder autarke Gemeinschaft und organisieren die Pflege selbst. Die Gemeinschaften betreiben so Versorgungswerke oder sie erwirtschaften durch ehrenamtliches Engagement ein Guthaben für ihren späteren Hilfebedarf– und sie alle schaffen Mehrwert, für sich und für andere.
Mehr unter www.ceres.info






 

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