Deutschlands größte Spendenplattform

Bau einer Augenklinik in Kenia

Ein Projekt von Deutsches Blindenhilfswerk
in Bungoma, Kenia

Das Deutsche Blindenhilfswerk setzt sich seit vielen Jahren für die Verhütung von Blindheit ein und hilft vor Ort – dort wo Hilfe benötigt wird. Mit dem Bau der 9. Augenklinik in Kenia wird Tausenden Menschen augenmedizinisch geholfen.

Simone H.
Nachricht schreiben

Über das Projekt

In diesem Jahr konnte die achte Augenklinik in Kenia eröffnet werden; nun geht es weiter mit dem nächsten Projekt: 
Am 1. September 2021 beginnt der neunte Bau einer Augenklinik. Projektpartner vor Ort ist die kenianische Organisation Salus Oculi Kenya (SOK), unterstützt vom Deutschen Blindenhilfswerk (DBHW) mit Kofinanzierung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

WAS IST GEPLANT?

In Bungoma wird eine Augenklinik gebaut und eingerichtet; in den umliegenden Gesundheitszentren wird Fachpersonal fortgebildet. Bungoma ist die Hauptstadt des gleichnamigen Counties an der Grenze zu Uganda, im Westen Kenias. Hier leben knapp 2 Millionen Menschen, die sonst keinen Zugang zu augenmedizinischer Versorgung haben, darunter 14.000 Personen, die erblindet, und 112.000 Menschen die sehbehindert sind. In 40% der Fälle sind Menschen durch den Grauen Star erblindet. Ihre Sehkraft kann durch eine Operation in den meisten Fällen wiederhergestellt werden. 

DIESEN MENSCHEN KANN MIT EINER BEZAHLBAREN BEHANDLUNG GEHOLFEN WERDEN – DENN IMMERHIN SIND ACHT VON ZEHN ERBLINDUNGEN VERMEIDBAR ODER HEILBAR. 

Zu dem Bau einer solchen Augenstation gehören ebenfalls die Ausstattung mit medizinischen Geräten, die Einrichtung mit Möbeln, sowie die Finanzierung eines Grundstocks an Medikamenten.

Außerdem bilden wir während des Projektes Fachpersonal in den umliegenden Gesundheitszentren fort. Das ist wichtig, damit sie selbst kleinere Verletzungen und Erkrankungen versorgen können. Noch wichtiger ist, dass sie die Patientinnen und Patienten an das Krankenhaus in Bungoma überweisen.

DURCH DIESE MASSNAHMEN KÖNNEN ERBLINDUNGEN UND SEHBEHINDERUNGEN DEUTLICH REDUZIERT UND VERMIEDEN WERDEN

Wir freuen uns auf die nächsten zwei spannenden Jahre mit diesem Projekt, welches in Zukunft vielen tausenden Menschen eine augenheilkundliche Versorgung ermöglichen wird.  

Wir freuen uns über die Kofinanzierung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), welches den Bau mit 75 % der anfallenden Kosten unterstützen wird.

Der Anteil von 25 % wird aus Spenden und freien Nachlässen des Deutschen Blindenhilfswerks finanziert.