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Kompetenz statt Demenz - KsD

Wie lässt sich der Demenzerkankung vorbeugen und welche lebensstil-orientierten Behandlungsformen gibt es? Wie erlange ich zu diesen Themen Kompetenz? Dies sind die Fragen, die die Infoplattform "Kompetenz statt Demenz" beantworten will.

A. Jordan von Deutsche Stiftung für Gesundheitsinformation Nachricht schreiben


Die Relevanz der Demenz wird in diesen Zahlen deutlich: 1,5-2.0 Millionen Betroffene in Deutschland, 10 Millionen in Europa und 35,5 Millionen weltweit im Jahr 2016 Prognose bis 2050: weltweit 115 Millionen.

Wie lassen sich Demenz-Erkrankungen verhindern und - da der Lebensstil fraglos eine Rolle spielt - welche Lebensstil-orientierten Behandlungsformen gibt es? Wie und wo erlange ich Kompetenz zu diesen Themen? 

Hier genau setzt das Konzept von "Kompetenz statt Demenz (kurz: KsD)" an. Wir bauen eine Internetplattform auf, die diese Fragen beantwortet und für die verschiedenen Interessensgruppen aufbereitet:

  • Einzelpersonen / gesundheitsorientierte Menschen / Verwandte und Freunde von Demenzbetroffenen 
  • Therapeuten / Ärzte / Heilpraktiker 
  • Pflegekräfte
  • Senioren- und Pflegeheime
  •  Vereine und Verbände im Präventionsumfeld 

Den aktuellen Stand der Internetplattform finden Sie hier:
https://kompetenz-statt-demenz.de/ 
 
Heute weiß man, dass die  Demenz eine generalisierte Stoffwechselerkrankung des Körpers ist, die eben auch das Gehirn betrifft und entsprechend auch reversibel ist – zumindest solange wie keine fortgeschrittene Schädigung bestimmter Nervenzellen des Gehirns eingetreten ist.

Konsequenterweise muss ein effektiver Therapieansatz eben diese Stoffwechselstörung als Fokus haben und multifaktoriell sein, da auch die Auslöser multifaktoriell sind. Ein solches Konzept ist die Basis für die Arbeit einer effektiven Allianz gegen Demenz, die sich unter dem Dach von Kompetenz statt Demenz zusammengefunden hat. Doch dies alleine reicht nicht aus, da das Wissen um die Zusammenhänge noch nicht bedeutet, dass auch eine praktikable Lösung für die Umsetzung vorhanden ist. 

Hier will das Projekt Experten vermitteln sowie Lösungen und Werkzeuge anbieten, die den Gefährdeten, Betroffenen und Pflegenden umfangreiche Hilfestellungen und aktive Unterstützung zugänglich machen.